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Inside 2/2016

Inside 2/2016

Spiegelnde Oberflächen und geschwungene Formen für China, edel und langlebig anmutende Materialien für Russland: Ippolito Fleitz haben die lokalen Marktmechanismen genauestens analysiert und daraus Retailkonzepte entwickelt, die maßgeschneidert im jeweiligen Kontext funktionieren. Dass man als Europäer außerdem eine gehörige Portion psychologisches Gespür mitbringen muss, um in der ­Lage zu sein, passgenaue gestalterische Konzepte für fremde Kulturkreise zu entwickeln, beschreibt Peter Ippolito in seinem Textbeitrag »Think Emotional, Act Local«. Den praktischen Beleg für die große Bedeutung regionaler Befindlichkeiten illustriert der märchenhaft verspielte Auftritt des neuen Schmucklabels Dada mit einer Inszenierung, die die Sehnsüchte der im chinesischen Turbokapitalismus aufgewachsenen weiblichen Käuferschichten perfekt bedient.

Natürlich werfen wir in der aktuellen Ausgabe von DETAIL inside auch einen Blick nach Japan und Europa und zeigen Projektbeispiele, die einen allgemein festzustellenden Retail­trend zu prägnanten Formen und einer durchgängigen Materialsprache repräsentieren: Grauer Terrazzo dominiert die Oberflächen in den von David Chipperfield ausgestatteten Flagshipstores für das Modelabel Valentino. Ein Wandelement aus Fichtenholz dient als Blickfang im Ausstellungsraum der Messerschmiede Tadafusa. Präsentationstische aus Streckmetall bestimmen das minimalistische Storedesign für das schwedische Modelabel Mouli. Zusammen liefern sie ein schlagkräftiges Plädoyer für einen sparsamen Einsatz der Mittel. Peter Popp

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