Projektbeschreibung
Die Tram ist ein beliebtes und zugleich umweltschonendes Verkehrsmittel. In Bern soll das Netz in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden, der wachsende Fuhrpark erforderte daher ein größeres Depot. Mit dem neuen Gebäude am Stadtrand gelang dank der interdisziplinären Zusammenarbeit von Architekt und Ingenieur eine harmonische Symbiose von architektonischem Entwurf und Tragwerk. Die Abstell- und Wartungshalle für 28 Trambahnen muss bereits heute alle Voraussetzungen für stützenfreie Erweiterungen in zwei Bauabschnitten bieten. Die Planer entwickelten ein Tragwerk, das in allen drei Phasen, trotz Verdoppelung der Grundfläche, den Bauvorschriften entspricht und die sich ändernden statischen Anforderungen erfüllt. Die Wettbewerbsjury überzeugte vor allem die klare Organisation und gute Nutzbarkeit der Halle mit großen stützenfreien Bereichen und modularen Einbauten. Das enge Grundstück, die Länge einer Trameinheit von 42 Metern und der Mindestradius der Wendekurve ergaben Maße und L-Form des rund 200 Meter langen Baukörpers. 26 quer verlaufende Fachwerkträger bilden eine gleichmäßige Shedstruktur, über die Tageslicht einfällt.Projektdetails
Gebäudetyp: VerkehrsgebäudeTragwerkkonstruktion: Skelettbau
Fassadenkonstruktion: Gebäudehülle
Dachkonstruktion: Geneigtes Dach, Sheddach
Material Tragwerk: Stahl / Aluminium
Material Fassade: Metall, Glas, Aluminium, Profilbauglas
Material Dach: Metall, Solarmodule, Aluminium, Photovoltaik
Thema: Bauen mit Licht, Dächer, Fassade
Ausgabe-Nr.: 10/2012



