"This is no Balloon" - Der Serpentine-Pavillon von Rem Koolhaas und Cecil Balmond
Bericht S. 924 - 924Architekt Balmond, Cecil | Koolhaas, Rem | Autor Kaltenbach, Frank |
Noch bis zum 15. Oktober erhebt sich in der Achse der klassizistischen Serpentine Gallery im Londoner Kensington Park ein bis zu 24 m hohes ballonartiges Gebilde auf einem Sockel aus zwei konzentrischen Kreisen aus Polycarbonat-Stegplatten – der diesjährige Serpentine-Gartenpavillon. Er soll laut seines Erbauers Rem Koolhaas grundlegend anders sein als alle seine Vorgänger, ein »no pavilion«. Der im oberen Teil mit Helium gefüllte Ballon, der als bewusste Störung der reinen Kugelform zu einem eiförmigen Gebilde gestaucht wurde, liegt lose auf vier Stahlstützen auf, die über einen ringförmigen Stahlträger in 5 m Höhe miteinander verbunden sind. Während er - nur von Seilen gehalten - bis zu vier Meter nach oben steigen kann, öffnet sich der schmale Spalt zu den transluzenten Wänden immer weiter und gibt den Blick auf die sattgrünen Baumkronen des Parks frei.
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