Dachaufbau in Mexico-City
Dokumentation S. 484 - 488Architekt Kurt Sattler/Architects Collective | Tragwerksplaner Colinas de Buen |
Zeichnungen
M 1:20 Horizontalschnitt • Vertikalschnitt
M 1:20 Vertikalschnitte
M 1:2000 Lageplan
M 1:250 Grundrisse
M 1:250 Schnitte
M 1:20 Horizontalschnitt • Vertikalschnitt
M 1:20 Vertikalschnitte
M 1:2000 Lageplan
M 1:250 Grundrisse
M 1:250 Schnitte
Das »Hipódromo de la Condesa« entstand in den 1920er-Jahren als bürgerlicher Vorort von Mexico-City. Herzstück des Viertels ist eine Rennbahn mit Park. Ein Künstlerpaar verwandelte den dort angrenzenden Altbau in ein Kunstzentrum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Der neue Dachaufbau dient ihnen nun als zeitweiliger Wohnsitz. Deutlich vom Altbau abgesetzt, faltet sich das Dach origamiartig in die Höhe und mündet schließlich in einer Aussichtsplattform und dem Einschnitt des rosaroten Patios. In Referenz an die Altstadt sind alle Böden in ortstypischem dunkelgrauen Marmor ausgeführt, während die bewegte Dachfläche aus acrylgebundenem Mineralwerkstoff wie ein Fremdkörper wirkt. Die kurzen Paneelseiten wurden verschweißt und geschliffen, während längs eine PU-Dichtung die Platten verbindet.
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