Wohnhaus in Zellerndorf
Dokumentation S. 726 - 729Architekt franz architekten | Tragwerksplaner Hauer Holztechnik |
Zeichnungen
M 1:20 Horizontalschnitt
M 1:20 Vertikalschnitte
M 1:2000 Lageplan
M 1:250 Grundriss
M 1:250 Schnitt
M 1:20 Horizontalschnitt
M 1:20 Vertikalschnitte
M 1:2000 Lageplan
M 1:250 Grundriss
M 1:250 Schnitt
In Zellerndorf im niederösterreichischen Weinviertel liegt das Einfamilienhaus in einer Siedlung aus den 1970er-Jahren. Mit seinen containerartigen Baukörpern bildet es einen deutlichen Kontrast zu den Satteldachhäusern der Nachbarschaft. Auch die Unterteilung in drei gleich große Riegel, aufgefädelt an einem verglasten Gang, ist ungewöhnlich: Die Architekten interpretieren die Typologie traditioneller Streckhöfe in neuer Form und verteilten das Raumprogramm auf drei separate „Boxen“: Die straßenseitige dient als Garage und Abstellraum, in der mittleren trifft sich die Familie in der offenen Wohnküche, die dritte nimmt Schlafraum, Kinderzimmer und Bäder auf. Einfach und raffiniert zugleich ist die Gebäudehülle aus transluzenten Polycarbonat-Wellplatten. Ihre wabenartige Struktur streut das Licht und verleiht der Fassade einen leichten Schimmer. Um die Baukosten zu minimieren, erbrachten die Bauherren einen Großteil der Arbeiten in Eigenleistung, entsprechend einfach ist die Bauweise.
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