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„Form follows function!“ – was bedeutet das heute?

Welches Erbe hat uns das Design der 60er-Jahre hinterlassen?
Im Design: Das Credo „Form follows function” des Rationalismus und der Ulmer Schule ist in seiner Essenz unter dem Aspekt des Klimawandels und notwendiger Beschränkung immer noch (oder wieder) aktuell, wird aber in seiner Bedeutung weiterentwickelt: Eine erweiterte Idee dessen was Funktion ist, in dem auch "softere” Aspekte wie Ganzheitlichkeit, Emotionalität und Bedeutung wichtig sind. 

Wo werden wir in 60 Jahren stehen?
Der Klimawandel wird unser Leben verändern. Ob Dystopie oder Utopie – die Weichen dazu können wir gerade noch stellen. Im Moment bin ich angesichts der Erfahrungen des Pandemie-Managements eher pessimistisch. Aber vielleicht entwickelt sich ja gerade deswegen etwas. 

Was kann Detail zu dieser Entwicklung beitragen?
Unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, vernetzen, Austausch anregen, verschiedene Maßstäbe vom Überblick bis zur Detailtiefe anbieten. 

Jeannette Altherr ist Partnerin von Studio Lievore + Altherr Désile Park in Barcelona und Creative Director der italienischen Möbelmarke Arper. Sie ist spezialisiert auf Produktdesign und strategische Beratung, Creative Direction und Art Direction. Ihre strategischen Ziele und Entwürfe zeichnen sich aus durch die Suche nach dem Essenziellen, das sie in Produkte, Räume und Farben fasst, die sich auf Menschen konzentrieren. Nachhaltigkeit wird dabei durch die Wahl der gewählten Materialien und Lösungen erfahrbar.

Jeannette Altherr, Foto: Marina Denisova
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