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12 m lange Trennwand ermöglicht multifunktionale Nutzung eines Konferenzzentrums

Trennwand von Losch Wandsysteme

Nach Plänen und Vorgaben von Grossmann Architekten aus Kehl am Rhein wurde für die Dr. Rainer Wild-Gruppe in Heidelberg die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes sowie ein Neubau realisiert. Das Unternehmen mit stifterischem Engagement brauchte Platz für Büros, Repräsentationsräume sowie für ein Conference Center im Neubau, das höchsten internationalen Ansprüchen genügt. Von architektonischer Seite war eine optimale Nutzung der Räumlichkeiten vorgesehen, die ein Höchstmaß an Flexibilität bieten sollte. Zum einen sollte das großzügige Foyer mit 250 m2 für Empfänge von Unternehmenspartnern zur Verfügung stehen, zum anderen musste der Konferenzraum mit 190 m2 für Meetings eine gewisse Intimität und Schallschutz bieten. Für Architekten und Bauherren gleichermaßen wichtig waren die ästhetische Umsetzung der Raumplanung aus Metall und Glas und die Transparenz aller nutzbaren Bereiche im architektonischen Ensemble.

Die Lösung brachte die »Hubwand«-Technologie« von Losch Wandsysteme. Eine mobile Wand mit 12 m Breite und 4 m Höhe trennt entweder den Konferenzraum ab oder verbindet das Foyer mit dem großen Saal zu  einem Veranstaltungsraum von 440 m2. Diese Technologie in der Dimension mit 48 m2 fahrbarer Glasfläche zu realisieren war eine echte Herausforderung. Eine Lösung für diese Aufgabe wurde in Zusammenarbeit mit Spezialisten für Stahlleichtbau, Franz Hesedenz GmbH aus Saarlouis, entwickelt. Zum Einsatz kam die Hubwand in einer Sonderanfertigung. Die schwarze Hochglanz-Hubwand ist ein einziges Element – und in die Raumgestaltung aus schwarzem Glas unsichtbar integriert. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass die Glasfassade im Gebäude bündig mit dem beweglichen Glas der Hubwand abschließt und so von außen nicht zu erkennen ist.

»Wird die HubWand betätigt, fährt sie als Wandscheibe zunächst schräg nach innen und dann erst vertikal nach oben«, erklärt Geschäftsführer Christoph Merkt von Losch Wandsysteme. Die komplette Wand parkt dann hinter der Fassade und ist in geöffnetem Zustand vom Innenraum her nicht zu sehen. Die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit beträgt 2 m/min. Das Öffnen und Schließen erfolgt sehr leise. »Man hört absolut nichts«, sagt Christoph Merkt. Als komplett vorgesetzte Fassade ruht die Wandscheibe  mit speziellen Halterungen in einem Stahlrahmen. »Drei Tonnen Gegengewicht wurden unsichtbar verbaut«, so Merkt. Die Gegengewichte parken rechts unsichtbar neben der Hubwand in einer
eigens dafür geschaffenen Parktasche.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2014

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