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Ästhetik bahnt sich ihren Weg nach außen

Mineralwerkstoff Hi-Macs für den Fassadenbau
Fotos: Kim Yong-kwan

Der Mineralwerkstoff »Hi-Macs« hat sich dank seiner Vielseitigkeit als ökologisch und qualitativ hochwertig etabliert. Und er eignet sich durchaus für Anwendungen im Außenbereich – z.B. im Fassadenbau. Mit dem Acrylstein an der Fassade nutzt LG Hausys die Vorteile von Hi-Macs bei der Außenanwendung. Hi-Macs besitzt die natürliche Eigenschaft, sich Temperaturschwankungen anzupassen, und ist damit ein geeignetes Material für dreidimensional geformte Fassadenelemente. Der besonders wegen seiner porenfreien, glatten Oberfläche geschätzte Mineralwerkstoff lässt sich leicht reinigen, ist robust, witterungsbeständig und farbecht. Selbst gegen UV-Strahlen zeigt er sich resistent. Hi-Macs besteht zu ca. 70 % aus Natursteinpulver, zu ca. 25 % aus hochwertigem Acrylharz und zu ca. 5 % aus Naturpigmenten. Der Acrylstein lässt sich thermisch einfach verformen und ermöglicht damit organische Architekturen, die sich optisch fugenlos und dreidimensional präsentieren. Sehr anschaulich zeigt sich diese Fähigkeit bei dem Projekt »Pangyo Residence« in Korea, dessen Kubatur mit ihren abgerundeten Kanten geschwungen wie eine Wasserwoge scheint. Auch am Geschäftshaus der Bremer Lotto-Toto-Gesellschaft wirken die weißen Hi-Macs-Fenstereinrahmungen wie aus einem Guss. Durch sie gewinnt die Fassade eine neue Haptik, die den Passanten einlädt, »mit den Händen zu schauen«.

Insgesamt stehen für die Anwendung im Außenbereich zwölf Farbtöne zur Wahl. Besonders interessant dabei ist der Acrylstein in der Farbe »Opal«: spektakuläre Licht- und Oberflächeneffekte entstehen laut Hersteller durch Fräsen und Hinterleuchten. Dieses besondere Highlight wird so erst nachts sichtbar. Beim »Schönhauser Tor« in Berlin ist der gesamte Torbogen mit LED-Technik ausgestattet. Grafische Muster und Buchstaben werden nachts auf die Hi-Macs-Oberfläche projiziert, und die Installation verwandelt sich in eine dynamische Bühne für Lichtdesign. Auch kann die hinterleuchtete Hi-Macs-Fassade mit einem effektvoll eingefrästen Logo oder Gebäudenamen versehen werden, ohne dass die Außenhaut in ihrer Robustheit Einbußen erfährt.

Hi-Macs ist dank seines homogenen, nicht-porösen Materials beständig gegen Feuchtigkeit und auftretende Temperaturschwankungen. Seine Farben sind äußerst lichtecht und halten UV-Strahlen stand. Die Funktion und der optische Effekt bleiben so über Jahre erhalten, da sich die Oberfläche einfach reinigen und pflegen lässt. Graffiti beispielsweise können durch einfaches Schleifen problemlos beseitigt werden, Ablagerungen finden auf der glatten Oberfläche so gut wie keinen Halt. Diese Vorteile sind besonders im urbanen Raum von zunehmender Bedeutung.

Für die Befestigung empfiehlt LG Hausys eine Aluminium-Unterkonstruktion, in die die Platten eingehängt werden. Fugen von 8 bis 10 mm zwischen den Platten müssen eingehalten werden, denn so werden Temperaturschwankungen ausgeglichen.

www.himacs.eu

Mineralwerkstoff Hi-Macs für den Fassadenbau
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2013

Sanierung, Umnutzung, Ergänzung

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