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afrika, ausstellung

Afrika baut seine Zukunft

In der Ausstellung „Afrika baut seine Zukunft“ präsentiert das Auswärtige Amt das Projekt zweier Architekten aus Burkina Faso. Formouzéré Adama Zala und Diébédo Francis Kéré haben beide in Deutschland Architektur studiert und in ihrem Heimatland Schulen gebaut, bei denen sie das in Deutschland erworbene Know-how mit afrikanischer Tradition verknüpfen.

Zu sehen ist das 1:1-Modell eines Klassenzimmers eines Gymnasiums, welches die Architekten im Auftrag der Dreyer Stiftung in Burkina Faso realisiert haben. Das Besondere an diesem Projekt ist das verwendete Material „Laterit“. Dabei handelt es sich um ein eisenhaltiges, lehmähnliches Gestein, welches manuell gewonnen und bearbeitet wird und in Kontakt mit der Luft härtet. Anders als Lehm ist es witterungsbeständig und bedarf keines besonderen Wetterschutzes. In einigen Regionen von Burkina Faso zählt Laterit zu den meist verwendeten Baustoffen. Die Mauersteine werden vom Betrachter oft mit herkömmlichen Ziegelsteinen verwechselt, da der Baustoff in westlichen Ländern total unbekannt ist. Bei dem Schulbau wurde durch eine besondere handwerkliche Sorgfalt bei der Ausführung des Mauerwerks eine hohe Oberflächenqualität geschaffen. Insgesamt leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Architekturentwicklung in einer Region, in der moderne Architektur noch ganz am Anfang steht und oft falsch verstanden wird.

Ausstellung:
Afrika baut seine Zukunft
bis 2. Januar 2009

Veranstaltungsort:
Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1
www.auswaertiges-amt.de

Stichworte:
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