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Karl Friedrich Schinkel, Friedrichswerdersche Kirche, Christian Schittich

Akut gefährdet: Friedrichswerdersche Kirche von Schinkel

Das Stadtbild Berlins ist geprägt von den Bauwerken Karl Friedrich Schinkels. Kaum vorstellbar wären die Museumsinsel und der Gendarmenmarkt ohne seine Entwürfe. Über die Stadtmauern hinaus erntete Schinkel mit der Vollendung des Kölner Doms weltweite Anerkennung und zählt heute zu den bekanntesten deutschen Architekten.
Die Senatsverwaltung von Berlin rühmt sich gerne des Baumeisters: Großzügige Jubiläumsfeiern, der jährlich vergebende Schinkelpreis und die in diesem Jahr beginnende Rekonstruktion der Schinkelschen Bauakademie zeugen von der Wertschätzung seiner Arbeit. Doch wenn der Erhalt seines baulichen Erbes mit profitablen Neubauprojekten kollidiert, glänzt der Senat mit Untätigkeit.

Schinkels Friedrichswerdersche Kirche in Berlin-Mitte ist das einzige Bauwerk der Stadt, das noch mitsamt des originalen Innenraums erhalten ist. Seit 2012 ist die Kirche nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, da bei der Neubebauung der Nachbargrundstücke Risse im Innenraum entstanden sind. Zusätzlich wurden der Raumeindruck und der Gebäudecharakter durch die sehr dichte Bebauung verändert.
In einem offenen Brief wenden sich die drei Berliner Architekturhistoriker Christian Freigang (Freie Universität), Kai Kappel (Humboldt-Universität) und Kerstin Wittmann-Englert (Technische Universität) an den Senat. Sie fordern die denkmalgerechte Sanierung der Kirche und eine sensiblere Stadtplanung bei Projekten im historischen Kontext.  

Der Brief ist unten veröffentlicht:

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