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Alles für die Kreativen in Hamburg und Berlin

In der Hamburger Hafencity, genauer im Magdeburger Hafen, soll bis 2011 der „designport“, ein neuer Standort für die Kreativen in Hamburg, entstehen. Ebenfalls für die Kreativen will der Materialgroßhändler „Modulor“ am Berliner Moritzplatz ein Kaufhaus für bis zu 40 angeschlossenen Dienstleistungs-, Handels-, Verlags- und Beratungsunternehmen verwirklichen.

designport, hafencity
Foto: hafencity.com

Mit dem „designport hamburg“ soll die Hamburger Designwirtschaft einen neuen Standort in der zentralen HafenCity bekommen. Auf 10.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) wird neben Designbüros und Arbeitslofts für Designer auch die Kommunikations- und Repräsentationsplattform „designxport“ entstehen. Der „designport hamburg“ soll den Design- und Kreativstandort Hamburg mit seinen über 2.000 Designbüros bzw. freiberuflichen Designern weiter stärken. Die Architekten für dieses Projekt stehen allerdings noch nicht fest. 2009 wird aber vom Projektentwickler, der PRIMUS developments GmbH, ein kombinierter städtebaulicher und hochbaulicher Wettbewerb für den designport und die Nachbargebäude, ein Wohngebäude und die neue Deutschlandzentrale von Greenpeace, durchgeführt werden.

 

Bechstein-Haus, modulor, berlin
Foto: Modulor

In Berlin Kreuzberg hat sich Modulor den Moritzplatz ausgesucht, um sein Konzept eines neuartigen Kreativ-Kaufhauses umzusetzen. Das Unternehmen hat gemeinsam mit einer Investorengruppe das Bechstein-Haus an der Prinzenstraße sowie ein Nachbargrundstück an der Oranienstraße gekauft. Der Liegenschaftsfonds hat den Betonklotz aus den 1970er-Jahren im Auftrag des Landes Berlin jetzt veräußert. Modulor-Geschäftsführer Andreas Krüger sagte, dass Modulor umgehend mit den Umbaumaßnahmen beginnen wolle. Das Kaufhaus soll auf 16 000 Quadratmetern rund 250 Architekten, Handwerkern und Künstlern Platz bieten und ab 2010 nutzbar sein. Modulor selbst will rund 7000 Quadratmeter selbst nutzen. Das Kaufhaus soll wie ein Marktplatz eingerichtet werden, um den sich Handwerker- und Nähservice, Druckdienstleister oder Modellbauer herumgruppieren. Ein erster Workshop zur Weiterentwicklung der Idee zu einem konkreten Konzept wird im Januar 2009 stattfinden.

 

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