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"Archäologische Vitrine" für Aachen

?Archäologische Vitrine? für Aachen von Kada Wittfeld Architekten
Visualisierung: Kada Wittfeld Architekten

Kada Wittfeld Architekten dürfen die archäologischen Kostbarkeiten des Aachener Elisengartens umhüllen. Die Architekten mit Sitz in Aachen und Graz überzeugten die Jury und nun auch den Verwaltungsvorstand der Stadt von ihrem Entwurf. Dieser sieht eine „emotionale Hülle“ in Form einer geflochtenen Stahlkonstruktion mit einem entspiegeltem Glasmantel vor.

Aufgabe des Wettbewerbs der Stadt war es, einen Baukörper zu entwerfen, der eine etwa 60 Quadratmeter große archäologische Ausgrabungsfläche so umschließt und präsentiert, dass er sich gut in den Elisengarten, der aktuell umgestaltet wird, einpasst. Neben Kada Wittfeld bewarben sich Hahn Helten und Fritschi Stahl Baum um die Planung der „archäologischen Vitrine“. Laut Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden sei die Entscheidung einstimmig für Kada Wittfeld gefallen. Der Entwurf habe eine künstlerische Ästhetik und passe sehr gut in den Garten.

?Archäologische Vitrine? für Aachen von Kada Wittfeld Architekten
Visualisierung: Kada Wittfeld Architekten

Der Entwurf wirkt durch die transparenten Materialien sehr leicht. Er passt sich mit seiner ovalen Form, wie in der Ausschreibung gewünscht, der neuen Gartengestaltung an. Das Gehäuse besteht aus einer leichten Edelstahlkonstruktion, die einen vollständigen Durchblick gewährt. Die Ausgrabungsfläche selbst ist bis zum 2,75 Meter hohen Flachdach der Außenhülle verglast. Der Weg durch den Park wurde in das Gebäude mit einbezogen. Teile der Ausgrabungen sind hinter den Glaswänden zu sehen. Die Besucher können um die Ausgrabungen herum gehen aber auch auf ein paar Sitzstufen verweilen.

Die Stadt Aachen will mit den Bauarbeiten so schnell wie möglich beginnen, um gleichzeitig mit der Fertigstellung der Umgestaltung des Elisengartens im September auch die Ausgrabungsstätte zu eröffnen. Etwa 400.000 Euro werde, laut dem Oberbürgermeister, der Baukörper kosten.

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