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Architektur-Gesellschaft Frankfurt: Vision Smart City - Energiemanagement der Zukunft

Die Architektur-Gesellschaft wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen, um die Wechselwirkungen zwischen Architektur und Gesellschaft zu diskutieren. Mit einer Handvoll Architekten aller Fachrichtungen und Architekturinteressierten werden aktuelle Themen in entspanntem Ambiente besprochen. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben können Sie sich in diesem Jahr noch für folgende Veranstaltungen unter projektedo not copy and be happy@detaildot or no dot.de anmelden:

 

Berlin11.11.2014
Frankfurt25.11.2014
München16.12.2014


Ehrengast Wolfgang Frey von Architekten Frey aus Freiburg leitete die Diskussion mit dem Thema Vision Smart City – Energiemanagement der Zukunft beim Auftakt der Architektur-Gesellschaft in Frankfurt. Als Experte sprach er über das Thema Nachhaltigkeit und berichtete über seine eigenen langjährigen Erfahrungen.

Wolfgang Frey berichtet von seinen Erlebnissen in China

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist mittlerweile schon so abgegriffen, dass wir ihn längst als Modefloskel in unseren Wortschatz mit eingebaut haben. Die Eingeweihten sprechen etwas präziser von sustainable urbanism oder sustainable housing und meinen im weitesten Sinne den schonenden Umgang mit den noch zur Verfügung stehenden Ressourcen. Doch was bedeutet nachhaltig Bauen zu einer Zeit, in der über Aufforstungsprojekte in der Wüste oder Passivhäuser in China nachgedacht wird? Und wo genau positioniert sich der Architekt dabei? Für welche Grundsätze tritt dieser ein und welcher Verantwortung wird er gerecht?

Mit einem kurzen Bericht stellt Wolfgang Frey das Thema Vision Smart City vor.

Im Rahmen der Frankfurter Architektur-Gesellschaft hat Wolfgang Frey, Architekt und Vorreiter des nachhaltigen Bauens, den geladenen Gästen seinen Standpunkt verdeutlicht:
Rohstoffe müssten nicht nur intelligent und mit Bedacht eingesetzt werden, sondern sollten auch in direktem Bezug zu Mensch und Umgebung stehen. Nachhaltig zu bauen bedeute für Architekten und Planer vor allem, den Menschen und dessen individuellen Lebensraum zu berücksichtigen. Der Traum der intelligenten Stadt, die Vision der Smart City, quasi die Anwendung der Nachhaltigkeit auf die Stadt schlechthin könne nicht einfach in einer Patentlösung für die ganze Welt bestehen. Nachhaltig zu bauen bedeute für Architekten und Planer vielmehr den individuellen Bedürfnissen der Menschen Gehör zu schenken und den Charakter der einzelnen Regionen zu wahren.

Der Green City Tower ist ein Leuchtturmprojekt im Bereich innovativer gebäudeintegrierter Energiesysteme.

In diesem Zusammenhang hat Frey das sogenannte Fünf-Finger-Prinzip für die Umweltstadt Freiburg entwickelt: Neben der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit seien bei der Planung zusätzlich zwei Hauptaspekte verstärkt zu berücksichtigen: Anreiz und Gestaltungswille. In erster Linie meint Frey damit die Notwendigkeit, bei der Planung und Gestaltung des Lebensraumes den Menschen vor Ort miteinzubeziehen.
Auch in der bisherigen Nutzung der erneuerbaren Energien sieht Frey noch ausbaufähiges Potential. Im Hinblick auf ein cleveres Energiemanagement der Zukunft könne, so Frey, bei einem jedem Bauprojekt der Einsatz alternativer Energien zum Beispiel noch stärker und exklusiv vor Ort gefördert werden.

Auch nach der offiziellen Diskussionsrunde haben die Gäste noch viel zu besprechen.

Bei Interesse an einer Teilnahme, senden Sie eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und der gewünschten Stadt an: projekte@detail.de

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