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Architektur und Ökologie – Villa mit Anspruch

Wärmedämmung von Saint-Gobain Weber
Alle Fotos: Olaf Rohl /Saint-Gobain Weber
Wärmedämmung von Saint-Gobain Weber

Das Planungsatelier Robenek aus Bottrop entwarf für einen Unternehmer im Ruhrgebiet eine rund 700 m² große Villa, die aus drei versetzt zueinander angeordneten Kuben besteht. Die einzelnen Kuben erhielten jeweils eine andere Fassadenbekleidung, was den Effekt der aufeinander gestapelten Einzelbaukörper zusätzlich verstärkt.

Im Erdgeschoss besteht die Außenwand aus einer Vorhangfassade mit Mineralwoll-Kerndämmung und vorgehängten Travertin-Platten. Die darüber liegende Etage erhielt ein vollmineralisches Wärmedämm-Verbundsystem von Saint-Gobain Weber. Als Dämmstoff dienen Mineralwoll-Lamellen, die sehr gute Diffusionseigenschaften und optimalen Brandschutz bieten. Zudem eignet sich das Material für nachhaltig-ökologische Bauweisen. Das Oberflächenfinish bildet der Edelkratzputz »weber.top 206 AquaBalance«, der gleichzeitig einen natürlichen Schutz gegen Algen- und Pilzbewuchs bietet. Im obersten Geschoss kam das neuartige Wärmedämm-Verbundsystem »weber.therm style Glas« zum Einsatz. Die Glaselemente wurden hier erstmals direkt auf einem mineralisch gedämmten Untergrund verklebt. Für den sicheren Verbund zwischen Glasoberfläche und mineralischen Baustoffen sorgt ein sogenannter Polytransmitter, mit dem die Glaselemente rückwärtig beschichtet sind. Durch die Verklebung entfallen sichtbare Befestigungen wie Anker, zudem werden Wärmebrücken auf ein Minimum reduziert. Die schlanke, fugenarme Konstruktion bietet Planern eine große Gestaltungsvielfalt. Die Glaselemente sind in allen Farbtönen erhältlich, beim vorliegenden Objekt wurden großformatige Glasplatten in einem hellen Braunton verwendet.

Die durchgehende Dämmschicht der Gebäudehülle wird ergänzt durch Wärmeschutzglas von Saint-Gobain Glass in 3fach-Verglasung. Beheizt und mit Warmwasser versorgt wird das Gebäude von einer Zentralheizung mit Sole-Wasser-Wärmepumpe. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung trägt ebenfalls zum geringen jährlichen Primärenergiebedarf von lediglich 21 kWh/m² bei. Auch in der Stromversorgung ist der Bauherr nahezu autark: Auf einem Teil des Flachdachs sind Photovoltaik-Elemente installiert, deren Strom in den Eigenbedarf fließt. Trotz seiner Größe und des eingebauten Hallenbads erreicht das Gebäude nahezu Passivhausstandard.

Wärmedämmung von Saint-Gobain Weber
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2014

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