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Architekturpreis für Gewerbebauten vergeben

Unter der Schirmherrschaft des Bundes Deutscher Architekten und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Hypo Real Estate Stiftung den Hypo Real Estate-Architekturpreis 2008 für vorbildliche Gewerbebauten vergeben. Von den rund 100 eingereichten Projekten wurden fünf Bauten mit insgesamt 20000 Euro prämiert.

Die Preise gehen an Barkow Leibinger Architekten (Berlin), wulf & partner (Stuttgart), Deppisch Architekten (Freising), Florian Nagler Architekten (München) sowie an das 03 München Garkisch Schmid Wimmer (München). Zwei weitere Arbeiten wurden dieses Jahr mit dem Hypo Real Estate-Nachwuchs-Architekturpreis ausgezeichnet.

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Preisträger: Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Freiburg von Barkow Leibinger

Die Barkow Leibinger Architekten (Berlin) erhielten für den Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Freiburg den Preis. Auf ungewöhnliche Weise hebt der Industriebau die oft übliche Trennung der Bereiche von Produktion, Forschung und Verwaltung auf: Intensive Bezüge zwischen „Blaumann-Areal“ und „Weißkragen-Gebiet“ sowie eine hohe Flexibilität der Funktionsbereiche bewertete die Jury als die herausragenden Qualitätsmerkmale des Entwurfs.

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Preisträger: Neue Messe Stuttgart von wulf & partner

Als großmaßstäbliche Anlage überzeugte der Bau der Neuen Messe Stuttgart von wulf & partner durch den ökonomischen Umgang mit dem wertvollen Boden. Der Bau beansprucht 15 Hektar weniger Landschaftsfläche als vorgesehen. Durch seine „gelungene Integration in die Landschaft, seine funktionalen Vorzüge und sein einprägsames Erscheinungsbild“, ist er ein „Leuchtturm in der europäischen Messelandschaft“.

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Preisträger: Biohotel im Apfelgarten von Deppisch Architekten

Das Biohotel im Apfelgarten von Deppisch Architekten erhält einen der diesjährigen Preise für die vorbildliche Integration in den Ortskern, u.a. durch die Bezugnahme des Baumaterials auf die ortsüblichen Scheunen; darüber hinaus aber auch für die „schönen Raumerlebnisse der komfortablen Zimmer“, die Konsequenz bei der Wahl von Bauweise, Konstruktions- und Ausbaumaterialien sowie die Nutzung von Solarenergie- und Klimatechnik im Sinne der Energieoptimierung.

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Preisträger: Umbau Gewerbebau Kraft Baustoffe GmbH von 03 München Garkisch Schmid Wimmer

Der Umbau des Gewerbegebäudes der Kraft Baustoffe GmbH von 03 München Garkisch Schmid Wimmer (München) wird für seine attraktive städtebauliche und stadtgestalterische Qualität prämiert: Eine semitransparente Hülle fasst mehrere Bestandsgebäude und das heterogene Areal zu einer „wohlgestalteten architektonischen Einheit“ zusammen.

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Preisträger: Kuhstall bei Dietramszell-Thankirchen von Florian Nagler Architekten

Beim Entwurf des Kuhstalls von Florian Nagler Architekten bei Dietramszell-Thankirchen hatten Funktionalität und Ökonomie absoluten Vorrang. Zur Minimierung der Kosten wurde das Holz betriebseigenen Waldbeständen entnommen und die Montage sollte in Eigenleistung möglich sein. Für den „hohen ästhetischen Reiz“, wie etwa des Innenraums mit „basilikalem Querschnitt“, unter Berücksichtigung strenger ökonomischer und funktionaler Vorgaben wurde der Preis vergeben.

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