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Architekturpreis "Green Building FrankfurtRheinMain" ausgelobt

2009 vergab die Stadt Frankfurt erstmals einen Architekturpreis für nachhaltiges Bauen. 2011 wird dieser nun zum zweiten Mal ausgelobt – und das mit erweitertem Radius: Noch bis zum 24. Juni, können Gebäude aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet einschließlich der Städte Mainz, Wiesbaden und Darmstadt eingereicht werden.

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„Wir suchen energieeffiziente Gebäude im Rhein-Main-Gebiet, ganz gleich, ob Neubau oder Sanierungsprojekt, ob Wohngebäude oder Bürohaus – allen Gebäudetypen steht der Wettbewerb offen“ umreißt Umweltdezernentin Manuela Rottmann die breit gefächerte Zielgruppe des Wettbewerbs. Um hierbei jedoch nicht „Äpfel mit Birnen“ vergleichen zu müssen, gliedert sich der Architekturpreis in die Kategorien Wohnbau und Nichtwohnbau, wobei hierbei jeweils wiederum zwischen Neubauten und Sanierungen unterschieden wird.

Eingereicht werden können alle Gebäude, die zwischen 2000 und 2009 im Rhein-Main-Gebiet fertiggestellt wurden und zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung die gültigen energetischen Mindeststandards um mindestens 25% unterschritten haben. Einsendeschluss ist der 24. Juni, und am 1. November 2011 werden im Rahmen eines Festaktes die Trophäen von politischen Vertretern aus der Region überreicht.

Im Jahr 2009 wurden bereits acht Gebäude von einer dreiköpfigen Fachjury prämiert.
Für die besonders innovative Bauweise des Haupthauses und der „Ostarkade“ an ihrem Hauptsitz erhielt die KfW Bankengruppe seinerzeit gleich zwei Auszeichnungen in den Kategorien Neubau und Sanierung. Ein chancenreicher Bewerber dürfte in diesem Jahr unter anderem die „Westarkade“ der KfW sein, die von Sauerbruch Hutton entworfen wurde. „Die Verleihung des Green Building Frankfurt-Preises für zwei unserer Bürogebäude war uns ein zusätzlicher Ansporn ein weiteres Zeichen zu setzen. Dies haben wir mit der Fertigstellung unseres neuen Bürogebäudes in der Zeppelinallee getan", so Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Auch die beiden Architekten des Scheffelhofs in Frankfurt (Foto), Stefanie und Hans-Dieter Rook, sehen sich durch den Green Building Preis in ihren Bemühungen für eine soziale, umweltfreundliche und nachhaltige Wohnsituation für junge Familien bestätigt. „Der Preis hat uns angeregt, das Thema ?Flächenrecycling? weiter zu verfolgen. Wir wollen durch ein Plus-Energiekonzept oder ein Gebäude nach dem "cradle to cradle"-Prinzip den Green Building-Faktor in Zukunft noch weiter steigern“, sagt Stefanie Rook.

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