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Architekturtage in Österreich 2012

Als größte, biennale Veranstaltung für Architektur- und Baukulturvermittlung in Österreich ermöglichen die Architekturtage am 1. und 2. Juni die Auseinandersetzung mit Architektur auf vielfältigen Ebenen und für alle Altersgruppen.

architekturtage österreich

Die sechste Ausgabe der Architekturtage lädt unter dem Motto „anders als geWohnt“ ein, quer durchs ganze Land und über die Landesgrenzen hinaus vielfältige Facetten zeitgemäßen Wohnens kennenzulernen: zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder öffentlichen Verkehrsmitteln wird mit fachkundiger Begleitung hinter die Kulissen bemerkenswerter, oftmals nicht öffentlich zugänglicher Gebäude geblickt. Ergänzende Filmvorführungen, Ausstellungen, Vorträge sowie Feste machen Architektur in diesen Tagen zur Hauptsache.

Die Architekturtage ermöglichen einem breiten Publikum bei freiem Eintritt die verschiedenen Funktionen des Wohnens und Hintergründe von der Haustechnik bis zur Stadtentwicklung hautnah zu erleben, Neues zu entdecken, Ungewohntes zu verstehen. Auch 2012 bieten die Architekturtage wieder ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm mit spannenden, interaktiven Workshops für verschiedene Altersgruppen.

architekturtage salzburg 2012
wohn.info.mobil von alpgrün architekten

Auch in Salzburg werden die Architekturtage mit einem Objekt im Stadtraum sichtbar - dem Wohn.info.mobil. Dieses bietet an stark frequentierten Orten, am Freitag in der Salzburger Altstadt und am Samstag im neunen Wohngebiet am Stadtwerke Areal in Lehen einen zwanglosen Treffpunkt und eine Plattform für Gespräche. Gemeinsam mit ExpertInnen und Interessierten werden Fragen des Wohnens erörtert und es dient auch als Startpunkt für Exkursionen. Die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftkundlichen Realgymnasiums reflektieren ihre Wohnbedürfnisse und entwickeln gemeinsam Raumobjekte, die Aspekte privaten Wohnens in den öffentlichen Raum tragen.

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Seestadt aspern, SUE architekten
Seestadt aspern von SUE architekten

Die Vielfalt des Themas „Wohnen“ kann in Wien in der gesamten Bandbreite vom Kleingartenhaus bis zum Stadterweiterungsgebiet erlebt werden. Ein Fokus liegt auf der Frage „Was braucht es, bevor man wohnen kann?“ Besonders nachdrücklich wird dieser Frage in der Seestadt aspern nachgegangen, der ein ganzer Tag gewidmet ist - denn hier wird auch Sonntag, der 3. Juni zum „Architekturtag“. Der Prozess der Stadtwerdung wird mit einem Blick auf die notwendigen Infrastrukturen deutlich, etwa das Geothermie-Projekt. Das Thema Freiraum wird bei einem Gartenpolylog beleuchtet, Nachhaltigkeit kann im Plus-Energie-Gebäude aspernIQ erlebt werden und Baugruppen erörtern vor Ort ihre Konzepte. Lustvoll interdisziplinär diskutiert wird auch im ersten „Salon“ im neuen PUBLIK Pavillon.
Ausklang ist mit einem performativen, medienübergreifendem Schachspiel. Start des Wiener Programms ist am Donnerstag, 31. Mai abends mit einer Präsentation von departure, der Pecha Kucha Night-Vienna „anders als geWohnt“ und einem Fest im Etablissement Gschwandner in Hernals.

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Architekturtage Österreich Graz
Hausnummer 180 Modellfoto

In Graz starten die steirischen Architekturtage schon am 24. Mai mit einer Installation im Stadtraum am Südtirolerplatz, die ankündigt und sichtbar macht, dass in den nächsten Tagen einiges „anders als geWohnt“ ist. Hausnummer 180 ist eine künstlerisch architektonische Installation aus Holz im öffentlichen Raum anlässlich der Architekturtage 2012. Der Entwurf wurde im Rahmen eines Workshops mit 60 Studierenden der TU Graz mittels eines internen Wettbewerbs entwickelt und von einer Jury ausgewählt.

Die Aufgabe bestand darin ein begehbares Objekt zu planen, welches das Motto „Anders als geWohnt“ auf anschauliche Weise thematisiert und somit das Thema der Architekturtage öffentlich positioniert. Die weitere Bearbeitung erfolgte durch die ausgewählte Studierendengruppe. Das umgedrehte Haus bezieht sich sowohl auf den Archetypus des (Einfamilien-)Wohnhauses als auch dessen ikonografische Verwendung als "Home" Button bei Webbrowsern. Dieses Symbol wird abwechselnd mit "Tür" als auch "Fenster" dargestellt - ein Umstand der in Hausnummer 180 ebenfalls berücksichtigt wird.

Die Skulptur ist (mittels einer Leiter) begehbar und ermöglicht damit sprichwörtlich einen anderen Blick auf die Stadt. BesucherInnen können sich im Haus der Architektur die Leiter ausborgen, die Hausnummer 180 besteigen und vielleicht sogar eine Nacht darauf verbringen sofern frühlingshafte Temperaturen dies zulassen.

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