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Armaturen der Luxusklasse handwerklich gefertigt

THG, Armaturen, Paris, Bad, Mossi

Die drei Buchstaben THG stehen für High End im Bereich Armaturen. Kaum eine Luxusherberge von den USA über Russland und den Mittleren Osten bis hin zum jüngsten Renommierprojekt – dem Peninsula Hotel in Schanghai –, dessen Badezimmer nicht die ausgefallenen Armaturen aus dem Provinzort Béthencourt-sur-Mer in Frankreich zieren. Ob opulent verspielt oder klassisch exquisit bleibt dabei ganz dem Stil des Hauses überlassen. Das breit gefächerte Sortiment der Franzosen umfasst Armaturen aus verschiedenen Metallen, die es in Ergänzung mit weiteren Materialien wie Kristall, Porzellan, Edelhölzern, Horn oder Halbedelsteinen verstehen, Luxus prunkvoll inszeniert oder verhalten edel zu transportieren. Darüber hinaus sind individuelle Sonderanfertigungen in Zusammenarbeit mit Planern und Architekten natürlich problemlos realisierbar.

THG, Armaturen, Paris, Bad, Mossi

Cabochons aus feinstem Kristall von Lalique schmücken beispielsweise die Knäufe der Armatur »Mossi«. Die eher strenge Form der Armatur erhält dadurch eine zusätzliche Eleganz und eine unvergleichliche Haptik. Das Design ist nach der Vase Mossi von René Lalique aus dem Jahr 1933 entworfen, deren kaleidoskopischer Effekt damals eine technische Meisterleistung darstellte. Eine weitere prominente Zusammenarbeit besteht mit dem traditionsreichen französischen Porzellanhaus Bernardaud. Die Armaturen der Kollektion wirken durch die Kombination von Metall und Porzellan vertraut nostalgisch und unerwartet modern gleichermaßen.

Dafür, dass die hochwertigen Armaturen auch von der technischen Seite her halten, was ihr prunkvolles Aussehen verspricht, steht eine Fertigung, bei der Qualität groß geschrieben wird. Die Herstellung verläuft durch eine digitale Werkzeugfertigung in Verbindung mit der kaum noch verbreiteten und deshalb besonders bemerkenswerten Handarbeit mit höchster Präzision. Von den derzeit 250 Mitarbeitern des Unternehmens arbeiten allein 210 in der Produktion und vereinen in den notwendigen Fertigungsstufen zehn verschiedene Berufe. Ausgangsbasis einer jeden Armatur ist der Messingguss aus dem eigenen Hochofen. In einem archaisch wirkenden Prozess wird das Messing per Hand in Sandformen gegossen. Computergesteuert ist hingegen die Qualität der Kupfer-Zink-Legierung. Sind die Rohlinge erst einmal vom Sand befreit, geht es mit Fräsen, Drehen und Schleifen ins Detail. Auch hierbei sind viele exakte Handgriffe nötig, die keine Maschine und kein Roboter übernehmen kann. So wird jedem Stück die exakte Passgenauigkeit verliehen. Ein spiegelglattes Polieren der Oberflächen rundet das Werkstück ab, bevor mit dem Galvanisierungsvorgang begonnen werden kann.

THG, Armaturen, Paris, Bad, Mossi

Mit der eigenen, schadstofffreien Galvanik ist man allerdings wieder ganz in der Jetztzeit angekommen. Ob Chrom, Nickel, Messing, Bronze, Kupfer oder Gold – THG ist in der Lage, für jede Armatur allein 18 verschiedene Standardoberflächen, matt oder glänzend, anzubieten – Sonderanfertigungen nicht mit eingeschlossen. Damit erhält man zwar keine Unikate wie zu Zeiten des Jugendstils, als Architekten wie Henry van de Velde oder Peter Behrens ihre Häuser samt der kompletten Gebrauchsgegenstände entwarfen, aber der Hauch des Exklusiven, die Verbindung von höchster handwerklicher Qualität und ausgefallenem Design umgibt jede THG-Armatur, als wäre sie einzigartig.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 3/2010

Kleine Wohnbauten

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