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Aufblasbares Teehaus


Teehaus, Kuma, Frankfurt

Im Garten des Museums für angewandte Kunst in Frankfurt wird am 18. August 2007 ein Teehaus des Architekten Kengo Kuma eröffnet. Das Teehaus erhebt sich nicht als feste Holzkonstruktion sondern entfaltet sich als luftgetragene Form. Kuma bezeichnet dies als „weak architecture“.

Kengo Kuma schreibt bei seinem „labilen“ Teehaus die Gestaltungsprinzipien des traditionellen Teehausbaus fort und und entwickelt diese in eine völlig neue Richtung. Auf seiner Suche nach flexiblen Bauten gelangt er bei diesem Projekt zu einer wahrhaft ephemeren Struktur. Ein Ventilationssystem lässt das Teehaus wie eine weiße Blüte aus High Tech Textil erwachsen und ermöglicht (nicht ganz EnEV-konform) eine Beheizung über die Hülle. Im Inneren, auf rund 20 Quadratmeter Fläche finden neun Tatami Matten, ein elektrisch beheizbarer Herd für den Wasserkessel, sowie eine Tokonoma Nische und ein Vorbereitungsraum Platz. Auch in der Nacht bleibt das Teehaus dank der integrierten LED-Technik nutzbar.
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