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Aufgefächert: Shanghai Oriental Sports Center

Für die Austragung der 14. FINA Schwimmweltmeisterschaften im Jahr 2011 entstand in Schanghai auf einer Fläche von über 347.000 Quadratmetern ein neues Sportzentrum. Die Anlage umfasst ein Sportstadion, ein Schwimmstadion, ein Außenschwimmbecken für Turmspring-Wettkämpfe sowie ein Medienzentrum. Ein künstlicher See ist das verbindende Element zwischen den verschiedenen Stadien.

Architekten: gmp
Standort: 701 Yao Ti Road, Schanghai, China

Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt
Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt

Im Wettbewerb war verlangt, dass der Entwurf den Bezug zum Wasser klar hervorhebt und insbesondere die öffentliche Nutzung der Sportanlage nach den Wettkämpfen berücksichtigt. gmp entwickelten zwei signifikante Gestaltungsmerkmale: Im Herzen der Anlage liegt eine große Wasserfläche, die alle Gebäude miteinander verbindet und ihr gleichzeitig den Charakter eines Parks verleiht.

Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt
Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt

Die Einheit der Gebäude soll durch konstruktive Verwandtschaft, gemeinsame Formensprache und Materialien erzeugt werden. Die Bauten stehen auf Plateaus, die in den See ragen. So ergibt sich nach Norden eine weich schwingende Uferkante um die runden Stadien und eine gerade Kante im Süden für das Außenschwimmbecken.

Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt

Mit dem Projekt wurden ehemalige Industriebrachen entlang des Huang Pu Flusses rekultiviert, was dem Plan einer nachhaltigen Stadtentwicklung entsprach. Das SOSC zählt neben dem Gelände der EXPO 2010 zu den wichtigen Bausteinen der städtebaulichen Entwicklung.

Das Stadion gewann eine Gold-Medaille bei den IOC/IAKS Awards 2013 in der Kategorie „Pools and Wellness Facilities“.

Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt
Shanghai Oriental Sports Center, gmp
Foto: Marcus Bredt

Projektdaten

Bauherr: Shanghai Administration of Sports
Entwurf: Meinhard von Gerkan und Nikoluas Goetze mit Magdalene Weiss
Statik: sbp, Sven Plieninger
Haustechnikplanung: Arup
Landschaftsplanung: WES & Partner
Chinesisches Partnerbüro: SIADR, Tongji Design Institute

Sitzplätze Hallenstadion: 18.000
Sitzplätze Natatorium: 5.000
Sitzplätze Außenschwimmbecken: 5.000

Wettbewerb 2008 – 1. Preis
Bauzeit: 2009 – 2011

Stichworte:
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DETAIL 9/2018
DETAIL 9/2018, Schulen

Konzept: Schulen

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