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Baubeginn des Hamburg Hauses in Shanghai

Entwurf für das Hamburg Haus zur EXPO 2010 in Shanghai
Visualisierung: Architekten Spengler-Wiescholek

 

Der offizielle Startschuss für den Baubeginn des Hamburg Hauses zur EXPO 2010 in Shanghai ist gegeben. Entstehen soll in Hamburgs Partnerstadt ein Bürogebäude im Passivhausstandard nach Plänen von der Hamburger Architekten Spengler – Wiescholek und Dittert & Reumschüssel, das ein Viertel des durchschnittlichen Energiebedarfs eines Bürohauses verbrauchen soll.

Am 31.März 2009 war der Spatenstich an dem neben Vertretern der Stadt Shanghai und der Expo-Gesellschaft auch die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Anja Hajduk teilnahm. Das rote Backsteinhaus soll auf der EXPO 2010 in Shanghai ein Beispiel für herausragendes nachhaltiges Bauen darstellen und ist zugleich das erste zertifizierte Passivhaus-Neubauprojekt Chinas.

Der Standard des Bürohauses soll durch eine hochgedämmte, luftdichte Gebäudehülle und dem Einsatz regenerativer Energien erreicht werden. Die Energiegewinnung für Heizung, Kühlung, Lüftung und Entfeuchtung erfolgt über eine Geothermie-Wärmepumpe. Der Energieverbrauch soll 50 kWh pro Quadtratmeter und Jahr nicht überschreiten.

Hamburg wurde nach einem ersten Entwurf vom International Selection Committee ausgewählt, sich mit dem Bürogebäude an der EXPO 2010 zu beteiligen. Die Elbestadt wird sich während der Weltausstellung mit dem Haus und einer erlebnisreichen Ausstellung präsentieren, die nachhaltige Stadtentwicklung und ökologisches, klimaschonendes Bauen thematisiert. Das Hamburg Haus soll nach der EXPO für Arbeiten und Wohnen unter einem Dach weitergenutzt werden.

 

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