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Beste Koordination der Schnittstellen für Tageslicht, RWA und Lüftung

Essmann, Lichtkuppeln, Lichtbänder, Typ 940/21, Typ 940/10, HDS-Schutzsystem

Die Freie Schule Anne-Sophie (FSAS) in Künzelsau ist eine Schule mit einem besonderen pädagogischen Profil des autonomen Lernens. Trägerin ist die gemeinnützige Stiftung Würth, zu deren Stiftungszweck unter anderem auch die Förderung von Bildung und Erziehung gehört. Das 55 ha große Baugebiet liegt inmitten von Wäldern und bietet ideale Voraussetzungen für eine moderne und lernfreundliche Umgebung. Hierfür entwarfen die Stuttgarter Architekten Müller-Djordjevic-Müller einen fünfteiligen Gebäudekomplex, wobei die Forderung nach Tageslicht in allen Räumen einen wesentlichen Bestandteil des Architekturkonzepts bildete.

Lichtkuppeln und Lichtbänder bilden seit Jahrzehnten das Kerngeschäft von Essmann. Um die gebündelten Vorteile des Tageslichts optimal ausnutzen zu können, bedarf es technisch hoch entwickelter und effizienter Tageslichtsysteme und kompetenter Beratung in allen Phasen der Projektabwicklung bis hin zur Montage. Für den FSAS-Gebäudekomplex erarbeiteten die Fachingenieure von Essmann zusammen mit dem Architekturbüro Kraft & Kraft aus Schwäbisch Hall die Ausschreibungstexte für die Leistungsverzeichnisse und begleiteten die Angebotsphase ebenso wie die anschließenden Vergabeverhandlungen. Darüber hinaus erstellten sie ein maßgeschneidertes Beleuchtungskonzept. Im Fokus der Pro­jektierung stand dabei die Einsparung von Energie, die Anpassung an die vorgegebene Photovoltaikanlage auf dem Turnhallendach, die ästhetische Gebäudegestaltung, die Integration von intelligenten Steu­erungen, die Berücksichtigung von Kühlung und Sonnenschutz sowie die Integration von Rauch- und Wärmeabzugssystemen (RWA). Für die verschiedenen Gebäudetypen wählten die Architekten unterschiedliche Lichtbandkonstruktionen. Die Turnhalle wurde mit einer satteldachförmigen Konstruktion Typ 940/21 ausgeführt, allerdings mit einer Neigung von 30:90 Grad als Sheddach. Die Schulgebäude und der Zentralbau erhielten gewölbte Lichtbänder vom Typ 940/10. Die gewölbten Lichtbänder sind zusätzlich mit dem HDS-Schutzsystem ausgerüstet.

Die gesamte Projektabwicklung machte deutlich, wie wichtig vorausschauende Planung und die exakte Definition bzw. Zuordnung der Schnittstellen in den einzelnen Gewerken sind. Durch die frühzeitige Einbeziehung der Essmann-Fachplaner ließen sich diese Schnittstellen exakt bestimmen, in Leistungsverzeichnissen umfassend definieren und gewerkemäßig eindeutig zuordnen.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
10/2010

Bauen mit Holz

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