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Betonsteinpflaster, Ferienanlage, Rügen, Heidelbergcement, Lithonplus, Denis Esakov

Betonsteinpflaster für Ferienanlage in Prora

In einem Schwung verläuft in Prora ein 5 km entlang der Küstenlinie gelegener, gigantischer Gebäudekomplex. Vom weißen, feinsandigen Strand nur durch ein Kiefernwäldchen getrennt ist der Standort aller Gebäude durchgängig erste und damit beste Lage. Kein Wunder, dass die ehemals von der NS-Organisation Kraft durch Freude konzipierten und später von der Nationalen Volksarmee der DDR auch als Kaserne genutzten Bauten schon seit langem zur Nutzung als moderne Ferienanlage im Gespräch und auch in weiten Teilen als solche bereits realisiert sind.

Parkplätze, Gehwege und Höfe der hochpreisigen Wohneinheiten wurden so gepflastert, dass sie einerseits dem denkmalwürdigen Anspruch an das Ensemble gerecht werden und gleichzeitig im wirtschaftlichen Rahmen bleiben, da die öffentlichen und halböffentlichen Fußwege rund um die Häuser mehrere Kilometer umfassen. Die Betonpflastersteine liefert seit 2017 die HeidelbergCement-Beteiligung Lithonplus. Sie reichen von silbergrauen Gehwegplatten bis zu beigem, grauem oder weißem feingestrahltem Betonpflaster mit Natursteinanmutung. 

Die großen Parkplätze für die Feriengäste müssen viel Wasser versickern. Dazu ordneten die Planer weiße Rasengittersteine mit und ohne Fries unter den Stellflächen an. Außerdem wurden Streifen von grauen Betonpflastersteinen mit kleinem Format zwischen den Stellflächen mit größeren hellen Platten kombiniert, die auch die Wegeführung auf dem Platz bestimmen. Auf den Flächen vor einigen sanierten Häuserzeilen und rund um deren Erschließungsblöcke wurden Betonsteinplatten in einer sehr hellen Sonderfarbe mit Weißzement in großen Formaten quadratisch oder im wilden Verband verlegt. Größere Plattenformate waren auch für die Terrassen der Ferienwohnungen erste Wahl. Helle Steine kontrastierten dort mit in Streifen verlegten grauen Platten. 

Neben einigen Ferienwohnanlagen wurde auch das Strandhotel Rügen mit Betonpflaster ausgestaltet. Der Landschaftsarchitekt Dierk Evert aus Rostock schuf mit unterschiedlichen Betonsteinplatten in hellem Oysterbeige oder Gelb eine Alternative zu grauen Gehwegen und näherte sich auf diese Weise dem hellen Putz des historischen Bauwerks an. Vor dem verglasten Hotelfoyer gestaltete er einen Steinkreis aus hellem und grauem Beganit-Großpflaster. Von diesem führt ein Streifenmuster wie ein stilisierter Zebrastreifen zum Zugang. 

www.lithonplus.de

www.heidelbergcement.com

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