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BIM im Bauwesen – Planungsprozess im Wandel 2015

Alle sprechen von BIM – aber was heißt »Building Information Modeling« für die Bauproduktehersteller und für Sie als Marketing-  oder Produktverantwortliche? Die Einführung BIM-basierter Planungs- und Bauprozesse ist in vollem Gange und politisch gewollt. Daraus resultieren drastische Veränderungen für die Bauprodukte-Industrie, denn die Produktentscheidung fällt viel früher als bisher: nicht erst mit der Ausschreibung, sondern schon in der Entwurfsphase des Projekts. Doch wissen Sie, was das konkret für Ihre Produkte bedeutet? Und Welche Tools es gibt, die Ihr Unternehmen »fit« für BIM machen? DETAIL unterstützt Sie mit einem halbtägigen Kongress und beantwortet diese wichtigen Fragen. Nutzen Sie diese exklusive Fortbildungsveranstaltung, die wir für das Marketing- und Produktmanagement der Unternehmen entwickelt haben.

Termin: 16. Juli 2015
Ort: raumPROBE, Hohnerstr. 23, 70469 Stuttgart

Moderation: Tim Westphal, Leitung Redaktion DETAIL transfer

Programm
13:45 Uhr Einlass

14:00 Uhr Begrüßung durch DETAIL

14:15 Uhr BIM – Neue DNA für Bauprojekte
Andreas Schindler, Dipl.-Ing. Architekt, BIM-Manager, Autodesk Revit Architecture 2015 Certified Professional, HWP Planungsgesellschaft mbH
        
14:50 Uhr BIM für Produkthersteller – Erfahrungen bei DORMA
Dr. Kai Oberste-Ufer, Entwickler im Bereich Building Information Modeling, DORMA Deutschland GmbH

15:25 Uhr kurze Pause

15:45 Uhr Wege aus dem Planungsdschungel – Warum BIM auch für die Öffentlichen Bauten?
Annette v. Hagel, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin

16:25 Uhr     XXX
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17:00 Uhr Zusammenfassung und Rückfragen aus dem Publikum

17:10 Uhr Get-together

ca.18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Zur Anmeldung

Teilnahmegebühr: 249,00 Euro pro Person
Die Eintrittspreise sind Bruttopreise. In der Gebühr enthalten sind die Teilnahme an den Vorträgen, Tagungsgetränke sowie die Erfrischungen während der Pausen und dem Abschluss Get Together.

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist notwendig. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Anmeldeschluss: 15. Juli 2015.

Referenten und Themen

Andreas Schindler, Dipl.-Ing. Architekt, BIM-Manager, Autodesk Revit Architecture 2015 Certified Professional, HWP Planungsgesellschaft mbH
Andreas Schindler

BIM – Neue DNA für Bauprojekte
Andreas Schindler, Dipl.-Ing. Architekt, BIM-Manager, Autodesk Revit Architecture 2015 Certified Professional, HWP Planungsgesellschaft mbH

Bereits im Jahr 2006 hat die HWP Planungsgesellschaft mbH (HWP) Building Information Modeling (BIM) als digitale, kollaborative Planungsmethodik eingeführt und etabliert. Architekt und BIM-Manager Andreas Schindler wird in seinem Einstiegsvortrag wichtige Antworten und einen Überblick zu Building Information Modeling geben. Anhand verschiedener praktischer BIM-Projekte beleuchtet er Anforderungen, Herausforderungen, Besonderheiten für Architekten, Planer, Bauherren und Hersteller und geht auf Vorteile für Bauherren, Planungs- und Projektbeteiligte im Planungs-, Ausführungs- und Inbetriebnahmeprozess sowie im späteren Betrieb ein.

Aufbauend auf seiner Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte Andreas Schindler an der Universität Stuttgart ein Architekturstudium, das er 1999 als Dipl.-Ing. Architekt erfolgreich abschloss. Seit dem Jahr 2000 ist er für die HWP Planungsgesellschaft mbH in Stuttgart und dort als Projektleiter und BIM-Manager tätig. Seine Erfahrung mit der BIM-Planung umfasst zahlreiche Projekte, insbesondere das Projekt Medical Center Replacement für das U.S. Army Corps of Engineers. Er ist in verschiedenen Fachgruppen zum Building Information Modeling tätig und hat bereits zahlreiche Vorträge zum Thema integriertes Planen gehalten. Kürzlich hat er die Zertifizierung als »Revit Certified Professional« erhalten.

Dr. Kai Oberste-Ufer, Entwickler im Bereich Building Information Modeling, DORMA Deutschland GmbH
Dr. Kai Oberste-Ufer

BIM für Produkthersteller – Erfahrungen bei DORMA
Dr. Kai Oberste-Ufer, Entwickler im Bereich Building Information Modeling, DORMA Deutschland GmbH

Betrachtet man den in der Fachliteratur oftmals skizzierten integrativen BIM-Planungsprozess, so steht an dessen Anfang zumeist der Architekt oder Fachplaner. Gerade aber vor dem Hintergrund, dass der BIM-Planungsprozess nur optimal funktionieren kann, wenn verlässliche Daten die Grundlage der Planung darstellen, ist es umso wichtiger, dass schon die Hersteller von Bauprodukten frühzeitig in den BIM-basierten Planungs- und Bewirtschaftungsprozesses eingebunden werden. Dr. Kai Oberste-Ufer wird die Erfahrungen wiedergeben, die bei Konzeption und Umsetzung der unternehmensweiten BIM-Strategie bei DORMA gesammelt wurden. Dabei geht er besonders auch auf die speziellen Herausforderungen ein, die aus Sicht eines Herstellers bewältigt werden müssen, um kundengerecht das Thema BIM international anzubieten.

Dr. Kai Oberste-Ufer studierte Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum und schloss das Studium 2001 mit dem Diplom ab. Im Anschluss war er bis 2006 im Ingenieurbüro Stein & Partner GmbH  tätig und promovierte anschließend im Rahmen eines Europäischen Forschungsprojektes an der Ruhr-Uni Bochum. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Princeton University trat er 2010 bei DORMA ein und ist dort im Bereich e-Business Management tätig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Entwicklung und Umsetzung der unternehmensweiten BIM Strategie.

Annette von Hagel, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin
Annette von Hagel

Wege aus dem Planungsdschungel – Warum BIM auch für die Öffentlichen Bauten?
Annette von Hagel, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin

Von der EU gibt es innerhalb der »Strategie Europa 2020« eine Leitinitiative für ein ressourcenschonendes Europa. Die europäischen Staaten sind aufgefordert, alle Gebäude über den gesamten Lebenszyklus zu betrachten und entsprechende Daten zu liefern, um diesem Ziel näher zu kommen. Dies ist nur möglich, wenn wir unsere Gebäude und Liegenschaften detailliert dokumentieren. Wir benötigen ein virtuelles Abbild unserer gebauten Umwelt. BIM dient hier als gemeinsame Daten- und Wissensplattform für alle Beteiligten und als Basis für die Entscheidungsfindung während der gesamten Lebensdauer der Immobilie. Die Liegenschaften und Gebäude des Bundes sind aktuell nur unzureichend dokumentiert. Hier kann nur die BIM-basierte Planung und Dokumentation eine Lösung bieten, wie Annette von Hagel herausstellen will. Und hier sind auch die Hersteller gefragt, Wissen langfristig zugänglich und zukunftsfähig verwertbar zu machen. Frau von Hagel ist betraut mit der Entwicklung von Großprojekten mit richtungsweisender Bedeutung. Sie begleitet Forschungsprojekte, die technische, baukulturelle, ökonomische, ökologische und organisatorischer Innovationen bieten (auch im Bereich Dokumentation und BIM) und koordiniert die Entwicklung von Strategien zu aktuellen und zukünftigen Anforderungen an die Immobilien der Bundesanstalt, die über 4.500 Liegenschaften verwaltet.

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Veranstalter: DETAIL
Kooperationspartner: Materiallabor raumPROBE

Stichworte:
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DETAIL 9/2018
DETAIL 9/2018, Schulen

Konzept: Schulen

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