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Bionische Fassadenfarbe: Wasserabführender Panzer

Bionische Fassadenfarbe StoColor Dryonic
Foto: Vladimir Wrangel

Der Nebeltrinkkäfer überlebt die Namibwüste im Westen Afrikas aufgrund seines mikrostrukturierten Panzers. Daran kondensiert die Morgenfeuchte und rinnt in Form von kleinen Wassertropfen durch Rillen an seinem Rückenschild hinab. Diesem Prinzip fogend entwickelte Sto SE & Co. KGaA die bionische Fassadenfarbe »StoColor Dryonic«. Sie ist äußerst wasserabweisend und kommt ohne bioziden Filmschutz aus. Regen, Nebel oder Tau wird nicht vom Fassadensystem aufgennommen, sondern verteilt sich großflächig und fließt schneller ab im Vergleich zur Standardfassadenfarbe, bei der das Wasser die Oberfläche großflächig benetzt. So soll selbst bei der Realisierung intensiver Farbtöne die Fassadenoberfäche trocken und sauber bleiben. Die Farbe kann auf allen bauüblichen Untergründen angewendet werden, von monolithischen Bauteilen über Beton und Trapezfassaden im Coil-Coating- Verfahren bis hin zu Wärmedämmverbundsystemen. Als zweite Besonderheit verspricht die Farbe, Deutschlands erste CO2-neutrale Fassadenbeschichtung zu sein, da sich der Hersteller zur klimaneutralen Produktion verpflichtet hat.

Bionische Fassadenfarbe StoColor Dryonic
Foto: Hersteller
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2015

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