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Brandschutzsysteme in ungewöhnlich großen Dimensionen

The Square am Frankfurter Flughafen
Alle Fotos: Hersteller

Das Gebäude »The Square« am Frankfurter Flughafen wurde vom Architekturbüro JSK geplant. Unmittelbar an der Autobahn A3 gelegen, konnten Autofahrer dem riesigen Gebäude beim Wachsen zusehen. Auf rund 146000 m2 Mietfläche bietet der Komplex Büroflächen, zwei Hotels, Geschäfte, Restaurants sowie ein Business- und Konferenzzentrum. Umfangreich waren die Herausforderungen im vorbeugenden Brandschutz, die Jaeger Ausbau mit leistungsstarken Rigips-Systemen im »XL-Format« für Brandschutz umsetzte. Insgesamt wurden mehr als 10000 m2 Brandschutzplatten montiert. In bis zu 25 m Höhe wurde in den Gebäudeebenen 3 bis 5 auf Hubbühnen gearbeitet, um Fachwerkträger mit »Glasroc F (Ridurit)-Brandschutzplatten« in F 90 profilfolgend zu bekleiden. Im 11. Obergeschoss direkt unter der Trapezblechdachkonstruktion wurden auf beiden Seiten des Gebäudes, das hier durch ein riesiges Atrium geteilt wird, auf je 500 m Länge insgesamt über 220 Stahlstützen gemäß den Rigips-Systemen »6.10.11«–»6.10.16« vierseitig ebenfalls mit Glasroc F-Platten auf Feuerwiderstandsklasse F 90 ertüchtigt.

The Square am Frankfurter Flughafen

In Ebene 11 waren über 20 Brandschutzbekleidungen in gebogener Form herzustellen. Da die erforderliche Dicke der Brandschutz-Beschichtung auf den Innenseiten zwischen den Tragprofilen nicht nachgewiesen werden konnte, wurde schließlich eine dreiseitige, kasten-förmige Bekleidung mit Glasroc F-Platten gewählt, die aus verkürzten und mit Gehrungen versehenen Zuschnitten erstellt und in gebogener Form montiert werden sollte. Dabei wurden diese speziellen Rigips-Brandschutzplatten mehrlagig überlappt angebracht, so dass an der dünnsten Bekleidungsstelle immer mindestens 25 mm-Platten das Stahlbauteil schützen. Um mögliche horizontale Bewegungen des Daches zwischen den beiden Trägern aufzunehmen, musste darüber hinaus eine gleitende Beplankung montiert werden. Erschwert wurden diese Arbeiten durch direkt darunter stehende Brandwände und Stahlanbauteile sowie teils beengte Platzverhältnisse infolge der bereits installierten Technischen Gebäudeausrüstung. Die brandschutztechnischen Arbeiten dauerten insgesamt rund 17 Monate. Die quantitativ und qualitativ außergewöhnlichen Leistungen, wie die F 90-Stahltragwerksbekleidungen von Unterzügen, Schweiß- und Sonderträgern, Stahlstützen und Schachtwänden sind heute kaum mehr sichtbar. Weitere Informationen: Saint-Gobain Rigips GmbH

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 6/2015

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