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Brandsicher dank Gipsfaser

Wohnhaus aus Holz von Fermacell

Nach ihrem viel beachteten Projekt »e3« haben die Architekten Kaden/Klingbeil erneut zwei siebengeschossige Wohnhäuser aus Holz in Berlin-Mitte fertiggestellt. Wegen der großen Höhe des Gebäudes mussten alle Wände und Stützen gemäß der DIN 4102-2 feuerbeständig in F90-AB ausgeführt werden. Kritisch waren in dieser Hinsicht vor allem die Fassaden aus Holzrahmenelementen, die jeweils in den Drittelpunkten durch ­zusätzliche Stahlstützen getragen werden. Stützen und Wandelemente wurden daher raumseitig mit Gipsfaserplatten von Fermacell verkleidet. Diese sind gemäß EN 13501 in Brandschutzklasse A2 (nicht brennbar) klassifiziert. Nicht notwendig war die Einkapselung bei den ­Geschossdecken. Sie bestehen aus einem Holz/Beton-Verbund, wobei die Holzschicht an der Unterseite nur 4,2 Zentimeter stark ist und daher sichtbar belassen werden durfte.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2014

green 1/2014

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