You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken

Computergenerierte Bar im Bausatz

Computergenerierte Bar im Bausatz

Unter dem Titel »snakebar« entstand der computergenerierte Entwurf für eine vierteilige, mobile Bar. Für den Stegreif zeichnet die Studentin Mohan Zeng verantwortlich, Geometrie und Bausatz wurden von Florian Steinbächer, Architekt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, entwickelt. Das Entwurfsseminar und auch der Entwurf der gebauten Bar baute auf ein Vorgängerseminar auf, das von der Architektin Heike Matcha, wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU Darmstadt, konzipiert und geleitet worden ist. Dieses Seminar wurde in Kooperation mit Dr. Ing. Sven Havemann von der TU Braunschweig, inzwischen an der TU Graz, durchgeführt.

Die Bar besteht aus vier tragbaren Modulen, die sich in unterschiedlichen Kombinationen reihen lassen, und so verschiedene räumliche Situationen schaffen können. Die dynamischen Formen der Module entstehen durch nutzungsbedingte Verzerrung im Grundriss. Der kastenförmige Innenraum stellt den nötigen Stauraum für Espressoautomat und Getränke zur Verfügung. Im Zwischenraum der Kästen und Spannten befindet sich die Beleuchtung. Die Bar wird allseitig bespielt; »davor« und »dahinter« ist nicht festgelegt.

Ein Schwerpunkt der Arbeit am Institut für Baukonstruktion ist in diesem Themen-bereich die Generierung und konstruktive Umsetzung komplexer dreidimensionaler Körper mittels zweidimensionaler Bauteile. Hierfür ist die Entwicklung geeigneter geometrischer Verfahren ebenso entscheidend wie die Umsetzung in CNC–gesteuerter, individualisierter Vorfertigung. Der Bausatz der snakebar-Freiform besteht aus 116 unterschiedlichen, nummerierten Bauteilen, die mittels einer 5-Achs-Fräse vollständig vorgefertigt wurden.

Die snakebar wurde im Phaeno Wolfsburg im Rahmen der BRANT-Expo (Ausstellung des Netzwerks Architektur der TU Braunschweig) im September letzten Jahres als gelungenes Produkt aus Forschung und Lehre des Fachbereichs einem Fachpublikum und der Öffentlichkeit präsentiert. Nach der Ausstellung wird die snakebar als zentraler Treffpunkt, aber auch nach Veranstaltungen, wie zum Beispiel »Architekturpositionen«, im Ausstellungspavillion des Fachbereichs von der Fachschaft betrieben.
(mehr unter www.kaag.bau.tu-bs.de )

 

Snakebar
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2008

Innenraum und Licht

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.