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Dämmen und natürlich Lüften – ein Widerspruch? Die Fassade der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg

Text und Fotos: Frank Kaltenbach

Die Anforderungen an zeitgemäße Glasfassaden klingen einfach: Bei einer möglichst großen verglasten Fläche soll viel Tageslicht in die Räume gelangen und ein großzügiger Ausblick gewährleistet sein. Hochdämmende Glasaufbauten stehen heute zur Verfügung, doch wie kann der Wärmeverlust begrenzt werden, wenn über Öffnungsklappen eine natürliche Versorgung der Räume mit Frischluft erwünscht ist? Der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz in Hamburg Wilhelmsburg möchte in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen. Die Bauherren verzichteten aufgrund des begrenzten Budgets auf eine vollflächige Verglasung zugunsten von Lochfenstern und hochdämmenden opaken Brüstungen. Dennoch ist Sauerbruch Hutton eine anspruchsvolle Architektur gelungen, die zur Landmarke für das benachbarte Gelände der IBA 2013 werden kann.

Architekten: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin
Standort: Hamburg-Wilhelmsburg

Bauherr: Sprinkenhof AG, Hamburg
Fassadenfläche: gesamt 34.945 m2

Wettbewerb: 2009 (1. Preis)
Montagezeitraum: Nov 2011 - Okt 2012
Fertigstellung: 2013

Generalplaner: Obermeyer Planen + Beraten GmbH, Hannover

Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2012

Fassaden

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