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Das Innenleben macht den Unterschied

Dämmstegen aus Recycling-Polyamid
Alle Fotos: Hersteller

Ein unscheinbares Detail mit großer Wirkung hat Wicona ins Programm genommen: Mehr als die Hälfte seiner Jahresproduktion an Fenstern stattet der Ulmer Hersteller ab sofort mit Dämmstegen aus Recycling-Polyamid aus. Mittelfristig ist die komplette Umstellung auf den ressourcenschonenden Werkstoff geplant. Die Dämmstege sind gegenüber solchen aus Neumaterial technisch gleichwertig, besitzen aber eine deutlich bessere Ökobilanz: Das Treibhauspotenzial bei der Herstellung des Stegs ist 85 % geringer und dasjenige des kompletten Fensters immerhin noch um fast 15 %. Bei einem mittelgroßen Bauvorhaben mit 150 Fenstern lassen sich so 3,5 Tonnen CO2 einsparen, was einer Fahrleistung von rund 25000 Kilometern in einem Mittelklassewagen entspricht. Im Gegensatz etwa zu Stegen aus Biopolymeren sind die Recyclingstege auch ökonomisch wettbewerbsfähig und kosten bei Wicona nicht mehr als solche aus neuem Polyamid. Zunächst stattet Wicona die Fenster der Serie Wicline 75 mit dem neuen Bauteil aus. Sukzessive sollen dann auch die anderen Baureihen hinzukommen wie etwa das neue Passivhausfenster Wicline 95 (Foto oben). Es erreicht mit nur 95 mm Blendrahmentiefe und auch ohne Schaumstoffdämmung in der Verbundzone einen Uw-Wert von = 0,80 W/m2K. Weitere Informationen: Sapa Building Systems GmbH

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2015

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