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DBI-Bergakademie – das modernste Brennstoffinstitut Europas

Die TU Freiberg nahm im September 2011 den Neubau von ksg in Betrieb. Der Erweiterungsbau mit einer Hauptnutzfläche von ca. 1.500 m² beherbergt neue Forschungs- und Laborräume des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen.

DBI-Bergakademie der TU Freiberg
Foto: Christian Richters
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Lageplan
Lageplan: kister scheithauer gross

Der dreigeschossige Neubau schließt an den historischen Bestand an. Den Anschluss zu Haus 1 schafft eine filigrane Glaskonstruktion, durch eine zweite Brücke im Südosten wird das Thema des Übergangs erweitert.
 
Die Herausarbeitung der abgesenkten Höfe in Süd- und Nordosten verklammert das neu entstandene Ensemble. Die neue Adresse – der Eingang zum Neubau – wird dabei deutlich durch eine Brücke über den südöstlichen Hof formuliert. Professor Johannes Kister dazu: »Das neue Forschungsgebäude arrondiert das Gelände der Reiche Zeche und stärkt die Adressbildung des Instituts.«

DBI-Bergakademie der TU Freiberg
Übergang, Foto: Christian Richters
DBI-Bergakademie der TU Freiberg
Abgesenkter Hof, Foto: Christian Richters
DBI-Bergakademie der TU Freiberg
Treppenraum, Foto: Christian Richters

In der vom Bergbau geprägten Landschaft, deutlich sichtbar in der traditionellen Schieferbauweise der Umgebung, hebt das neue Gebäude zwei Aspekte hervor: Die bestehenden Putzbauten mit für die Erbauungszeit typischen Lochfassaden erhalten mit der geschichteten Fassade einen deutlichen Kontrast. Die regelmäßige Fensteranordnung der Lochfassade wird um das Prinzip der Schichtung als neue Gestaltungskomponente erweitert. Zum anderen verweist diese Schichtung auf den (Bergbau-)Ort mit seinen Flözen.
 
Die sächsische Bergbaustadt Freiberg weitet mit dem Projekt ihren Forschungsstandort weiter aus. In einem 2009 vom SIB Chemnitz ausgelobten VOF-Verfahren erhielten kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg, Köln und Leipzig) den Zuschlag für den Bau des Forschungsgebäudes an der TU Bergakademie. Freiberg ist damit nicht nur Standort der fünftältesten auf den Bergbau bezogene Universität der Welt,  sondern auch die mit dem höchsten Standard.

DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Seminarraum
Seminarraum, Foto: Christian Richters
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Zugang zu Seminarräumen
Zugang zu Seminarräumen, Foto: Christian Richters
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Grundriss Untergeschoss
Grundriss Untergeschoss, Zeichnung: kister scheithauer gross
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Erdgeschoss, Zeichnung: kister scheithauer gross
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss, Zeichnung: kister scheithauer gross
DBI-Bergakademie der TU Freiberg, Grundriss 2. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss, Zeichnung: kister scheithauer gross
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