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Denkmalruine als kultureller Anziehungspunkt

Das Türkentor auf dem Münchener Kunstareal vor der Sanierung
Das Türkentor auf dem Münchener Kunstareal vor der Sanierung. Dahinter die Sammlung Brandhorst.

Der letzte Rest der ehemaligen Türkenkaserne auf dem Münchener Kunstareal, das Türkentor, kann endlich saniert werden. Das an prominenter Stelle zwischen Pinakothek der Moderne und Sammlung Brandhorst stehende Türkentor soll nach der Sanierung den Rahmen für ein Raumkunstwerk des amerikanischen Künstlers Walter de Maria bilden.

In dieser Woche starten die Bauarbeiten an dem denkmalgeschützten Rest der ehemaligen Türkenkaserne. Möglich wurde die dringend notwendige Sanierung des Türkentors durch eine Spende der Stiftung Pinakothek der Moderne in Höhe von 780.000 Euro. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten ist für Herbst 2009 geplant.

Entwurf für das Türkentor auf dem Münchener Kunstareal

Beim Umbau des Türkentors wird das historische Erscheinungsbild des Gebäudefragments nahezu vollständig erhalten bleiben. Gleichzeitig wird sich das Türkentor als organisch gewachsener Bestandteil in das Kunstareal München einfügen. Die jetzt gefundene Lösung basiert auf Entwürfen des Architekten Matthias Sauerbruch und des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Walter de Maria. Entstehen wird ein Gesamtkunstwerk, das von einer überdimensionalen Granitkugel dominiert wird und den sie umgebenden Raum in die Konzeption mit einbezieht. Es entsteht damit aus der jetzigen Gebäuderuine ein begehbarer Kunstraum, wie er in ähnlicher Form bislang nur in Tokio und Kassel zu erleben ist. Das Kunstwerk selbst ist eine Dauerleihgabe der Sammlung Brandhorst.

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