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DETAIL Stipendiatin Marion Arnemann

DETAIL Stipendiatin: Marion Arnemann

DETAIL.de stellt Ihnen die ausgewählten vier DETAIL Stipendiaten näher vor. Den Anfang macht Marion Arnemann von der Technischen Universität in München. Für sie ist interdisziplinär nicht nur eine Worthülse: denn sie studierte zwischendurch Wirtschaft im Bereich Hotellerie.

Wie geht das zusammen? Ganz einfach: Sie hatte den Mut ihr Architekturstudium auf Eis zu legen, um ein Wirtschaftsstudium im Bereich Hotellerie einzuschieben. Nach dem erfolgreichen Abschluss studiert die 27-Jährige jetzt wieder Architektur. Durch das Wirtschaftsstudium hat sie es gelernt sich zu strukturieren, was ihr beim Architekturstudium zu Anfang gefehlt hat. Jetzt arbeitet sie zielorientiert und findet den Austausch auch mit anderen Disziplinen sehr bereichernd. Der Traum der ursprünglich aus Bobingen bei Augsburg stammenden Marion ist, im Bereich Hotel- und Gewerbearchitektur ihre Fachgebiete vereinbaren zu können.

Ein Hotel ist für sie die Welt in klein. Hier kommt Leben, arbeiten, schlafen und erholen auf engstem Raum zusammen. Ein Hotel funktioniert ihrer Meinung nach wie eine kleine Stadt in der öffentlicher und privater Raum nah beieinander liegen. Auf kleinem Raum kann man ausprobieren, was auch im Großen funktionieren kann.

Der Architekt von Morgen ist für Marion eine Schnittestelle, der mehr Kenner als Könner ist. Er bleibt Generalist hält sich dabei jedoch mehr an der Oberfläche auf und sitzt mit einzelnen Experten an einem Tisch.

Ihre ganz persönliche Inspiration holt sich die Studentin bei Ausflügen in die Kunst und bei der Annäherung an den Kunstbegriff. So schöpft sie aus Inszenierungen auf Bühnen oder in Museen ihre Ideen. Dabei sucht sie nach der Qualität des Raumes und nach dem, was seine Atmosphäre ausmacht.

Neben dem Studium im 7. Semester an der Technischen Universität München musste Sie bisher hart arbeiten, um sich finanzieren zu können. Mit dem Stipendium, so hofft die Jury, bleibt ihr jetzt vielleicht ein bisschen mehr Zeit, sich auf die Architektur zu konzentrieren. Weitere Gründe für die Jury sich für die 27-Jährige zu entscheiden waren, dass sie zielgerichtet Hotel- und Gewerbearchitektur verfolgt ohne dabei Scheuklappen zu besitzen, eine Teamplayerin ist und sie aus der Interdisziplinarität Ideen schöpft.

 

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