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DETAIL TV Highlights zur Architektur 01/2011

Das TV-Programm zur Architektur im Januar dokumentiert das Ende eines Plattenbaughettos, portraitiert den minimalistisch arbeitenden Künstler Vincent Lamouroux, begleitet Schüler bei einem Architektur-Projekt und schildert die Entstehungsgeschichte der neuen Synagoge in Mainz.

Hochhaus Buntekuh

Spiegel TV digital Samstag, 22. Januar 2011, 18 Uhr
Die letzte Adresse
Ein Hochhaus wird abgerissen
Dokumentation
171 Wohnungen, sechs Hauseingänge, rund 700 Menschen, bis zu 24 Nationen: Das ist das Hochhaus im Lübecker Stadtteil Buntekuh, einer Neubausiedlung, die nach dem Krieg in der Hansestadt entstanden ist. Der Plattenbau im Pinassenweg war das letzte große Bauprojekt dort, es ist das erste, das abgerissen wird - nach nur 35 Jahren. Gründe dafür gibt es viele: Seit Jahren hat die stadteigene Grundstückgesellschaft Trave nicht genügend Mieter gefunden. Immer mehr Wohnungen standen leer, die Konflikte unter den Bewohnern häuften sich, das Haus bekam immer mehr das Image eines Ghettos. Eine dringende Sanierung hätte 12 Millionen Euro gekostet. Deshalb entschied die Trave 2001, das Haus im Zuge des vom Bund geförderten Programms »Stadtumbau West« abzureißen. Spiegel TV hat in einer Langzeitbeobachtung über ein Jahr Mieter, Vermieter, Städteplaner und Abrissunternehmer beobachtet und dokumentiert das Ende eines Ghettos.

Baulücke

hr Donnerstag, 27. Januar 2011, 10:00 Uhr
Die Lücke als Chance
Dokumentation D
Regie: Ralf Peters
Vielen Jugendlichen erscheint die Stadt, in der sie aufwachsen, als ein unveränderbarer, »naturgegebener« Raum, den es eher zu akzeptieren als zu gestalten gilt. Sie finden den Stadtraum meist als fertiggebaute Struktur vor, von der nur schwer Besitz zu ergreifen ist. Gestaltet, also um- und weitergebaut werden Städte von anderen. Diese Perspektive einmal umzukehren, dazu dient das Architektur-Projekt, das der Hessische Rundfunk mit Schülerinnen und Schülern der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt initiiert hat. Die Teilnehmer eines Kunstkurses der Schule sollen selbst Visionen vom Wohnen in der Stadt entwickeln. Ausgangsbasis für das Projekt sind Baulücken, Leer- und Zwischenräume in Darmstadt, also unbebaute Räume als Chancen, um diese Orte nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Begleitet werden sie dabei von einem Schüler-Kamera-Team, das die Phasen des Projekts dokumentiert: von der Recherche über die Planung bis hin zu Zeichnungen, Skizzen und Modellen.

Synagoge, Mainz

Phoenix Samstag, 29. Januar 2011, 13:30 Uhr
Hebräische Buchstaben als Architektur
Dokumentation D 2010
Regie: Andreas Berg
Nicht nur für die Holocaustüberlebenden und die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde ist der Neubau der Synagoge in Mainz ein großes Ereignis. Die Neue Züricher Zeitung hatte bereits vor Baubeginn vom »vielleicht weltweit interessantesten Synagogenprojekt« gesprochen. Denn die Architektur des neuen - futuristisch anmutenden - Gemeindezentrums sorgt international für Aufsehen. Entworfen hat den Bau der Architekturdozent Manuel Herz, ein Schüler des amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind. Am 3. September 2010 wurde die neue Synagoge in Anwesenheit des Bundespräsidenten eingeweiht. Der Film schildert die Entstehungsgeschichte des ungewöhnlichen Gebäudes, stellt die am Bauprojekt beteiligten Menschen und die interessante Gemeinde am Rhein mit ihrer über tausendjährigen Geschichte vor.

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