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DETAIL TV Highlights zur Architektur 10/2011

Das TV-Programm zur Architektur im Oktober verfolgt ein Gespräch mit Jacques Herzog über die Konsequenzen heutiger Siedlungspolitik, besucht eine Friedhofsanlage nahe Barcelona, eine Ruinenlandschaft im märkischen Kiefernwald und ein Megaprojekt in Kuwait. Eine Dokumentation zeigt außerdem, wie sich städtisches Leben durch die Terror-Bedrohung verändert hat und sich noch weiter verändern könnte.

SF1  Sonntag, 16. Oktober 2011, 13:10 Uhr
NZZ-Standpunkte
Gespräch mit Jacques Herzog, CH 2011
Im Jahr 2020 werden in der Schweiz eine halbe bis vielleicht sogar ein Million mehr Menschen leben als heute. Wo und wie werden sie wohnen? Können die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner die Schweiz weiter verbauen wie heute, weiter ihren Träumen vom Einfamilienhaus im Grünen nachhängen - oder müssen sie umdenken? Mit dem Basler Architekten Jacques Herzog unterhalten sich NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber über Ursachen, Mängel und Konsequenzen der heutigen Siedlungspolitik, über des Schweizers Mühe mit der Stadt und über das Wesen guter Architektur.

arte  Sonntag, 24. Oktober 2011, 16:20 Uhr
Baukunst
Dokureihe, F
Regie: Richard Copans
Rund 70 Kilometer nordwestlich von Barcelona liegt hinter dem Sandsteingebirge Montserrat die alte Gerberstadt Igualada. Hier werden wie in ganz Spanien die Toten nicht beerdigt, sondern in nischenartigen, drei bis vier Stockwerke hohen Gruften übereinandergestapelt. Enric Miralles und Carme Pinós entwarfen für diesen Ort eine Friedhofsanlage mit 240 Grüften, einer Kapelle, einem Obduktionsraum und Technikräumen. Schluchten wurden gegraben, steinerne Felsklippen errichtet und ein Erdhügel aufgeschüttet. Das erd-, gras- und strauchbedeckte Dach der Kapelle geht optisch beinahe in den benachbarten Hügel über. Die Betonteile haben sich in die Landschaft eingefügt. Im Gegensatz zum alten Friedhof mit seiner rechtwinkligen Anlage und seiner gebändigten Natur spürt man, dass der neue Friedhof mit der Natur verschmelzen soll.

weitere Baukunst-Folgen im Oktober:
Zitadelle von Lille, Sonntag, 16.10.2011, 23:55 Uhr; Montag, 17.10.2011, 10:10 Uhr

Philharmonie Luxemburg, Sonntag, 23.10.2011, 23:30 Uhr; Samstag, 29.10.2011, 14:00 Uhr
Bibliothek Sainte-Genevieve, Sonntag, 30.10.2011, 23:35 Uhr

Phoenix  Donnerstag, 20. Oktober 2011, 21:00 Uhr
Geheimnisvolle Orte – Die Beelitz-Heilstätten
Dokureihe, D 2010
Regie: Eva Röger, Lutz Rentner, Frank-Otto Sperlich
Eine knappe halbe Autostunde südlich von Berlin erhebt sich eine geheimnisvolle Ruinenlandschaft aus dem märkischen Kiefernwald. Riesige Sanatoriumsgebäude, verfallende Villen und Krankenhaus-Pavillons. Was heute wie eine Geisterstadt aussieht, war einst ein Juwel deutscher und europäischer Architektur- und Sozialgeschichte. In diesem Film wird die einzigartige Welt der geheimnisvollen Krankenhausstadt noch einmal lebendig.

weiterer Sendetermin: Freitag, 21.10.2011, 19:15 Uhr

DMAX  Samstag, 22. Oktober 2011, 00:20 Uhr
Projekt Megabau – Kuwait Tower
Dokumentation
Er ist das Sinnbild der neuen Ära einer Stadt, die durch den Golfkrieg bautechnisch in eine Art Schockzustand verfallen ist: Der neue Al Hamra Tower in Kuwait-City gilt als eines der faszinierendsten Bauwerke weltweit. Das 413 Meter hohe Gebäude beeindruckt nicht nur durch seine gigantischen Ausmaße, sondern vor allem durch seine außergewöhnliche Architektur. Seine gewundene Form gleicht vielmehr einer kunstvollen Skulptur als einem Wolkenkratzer. Mit welchen Herausforderungen die Architekten und Ingenieure bei der Realisierung des Megaprojekts zu kämpfen hatten, zeigt diese spannende Dokumentation.

3sat  Donnerstag, 27. Oktober 2011, 13:15 Uhr
Die Angst hat 1000 Augen
Dokumentation, CH 2011
Regie: Dagmar Brendecke, Walter Brun
London, Oklahoma, New York, Madrid, Oslo - mit jedem Terroranschlag werden auf der Welt die Sicherheitsvorkehrungen im öffentlichen Raum verstärkt. Kameras, Sensoren und Computer sollen diese Sicherheit ermöglichen, indem sie jeden unserer Schritte überwachen. Stephen Graham, Autor von »Cities, War and Terrorism«, sieht einen Daten-Tsunami entstehen und prognostiziert eine Militarisierung des städtischen Raums. Geht unsere Freiheit in der Stadt verloren, wenn aus Sicherheitsüberlegungen der Alltag lückenlos überwacht wird? Ändert sich unser Gefühl von »Freiheit« und verstehen wir »Privatheit« in Zukunft anders? Die Dokumentation zeigt, wie sich das Leben in der Stadt durch die Terror-Bedrohung schon verändert hat und sich noch weiter verändern könnte.

Peter Popp

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