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Detailierte Freitagsgestaltung


DETAIL beim FREITAG-Taschenbauen

Eine FREITAG-Tasche ist immer ein Unikat. Noch individueller wird sie allerdings, wenn man selbst die Plane und den Ausschnitt wählen kann, aus der sie gefertigt wird. Zum Launch der neuen Computer Bags F76 LEO und F77 BEN lud FREITAG seine Münchener Kunden ein, in dieser Hinsicht kreativ zu werden. Geboten wurden eine Auswahl alter Lkw-Planen, original Schablonen, ein scharfes Messer, Arbeitskittel und -handschuhe sowie fachkundige Unterstützung durch das versierte Team. Mit von der Partie waren auch Mitglieder der DETAIL Redaktion, die eifrig an architekturaffinen Modellen arbeiteten – vielleicht gibt es ja schon bald eine Sonderedition...

Zunächst einmal heißen die beiden jüngsten Kinder der FREITAG-Familie jedoch BEN und LEO. Die querformatige BEN eignet sich für alle Laptops bis zu einer Größe von 15“, die hochformatige LEO ist ideal für 13“ Laptops. Beide Modelle bestehen aus recycelten Lkw-Planen und bieten somit besten Schutz vor Nässe und Abrieb. Das gefütterte Innenfach schützt, den Computer zudem vor leichten Stößen. Die Taschen bieten darüber hinaus weitere Innenfächer, eine praktische Außentasche für den Schnellzugriff, einen extra langen Reisverschluss für einfache Handhabung, Handgriffe und Schulterriemen.

Seit über zehn Jahren produziert und vertreibt FREITAG Taschen und Accessoires aus gebrauchten Materialien, die auf der Straße zu Hause sind: alte abgasgegerbte Lkw-Planen, Fahrradschläuche, gebrauchte Autogurte und Airbags. Das Unternehmen legt dabei jedoch hohen Wert auf Funktionalität, Design, Nachhaltigkeit und Qualität. Über 200 000 Produkte produziert FREITAG jährlich und führt damit Dinge, die andere aufgegeben haben, einer neuen Funktion zu. In einer der riesigen Industriewaschmaschinen in der so genannten „F-Factory“ auf dem Gelände der ehemaligen Maag Zahnräder AG in Zürich werden die Planen nach einem speziellen Waschverfahren gereinigt, das sich am Verschmutzungsgrad der Plane orientiert. Nach dem Waschgang schneiden die Mitarbeiter die Einzelteile der Taschenmodelle von Hand mit Schablonen zu und stellen sie zusammen. Genäht werden die Taschen von Partnern in der Schweiz, Frankreich, Portugal und Tunesien Zurück aus der Näherei folgt eine strenge Qualitätskontrolle, anschließend wird jedes einzelne Modell fotografiert. Die Fotos der individuellen Taschen kommen zusammen mit einer Abbildung des Bag-Designers auf die Verpackung, in der die Taschen dann in die Welt verschickt werden. Was Anfang der neunziger Jahre das Hip-Produkt war, ist jetzt bereits ein Klassiker!

www.freitag.ch

Und so sehen die fertigen Tascehn dann aus. Foto: FREITAG
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