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Daylight Award 2020, Preis

Die Architektur des Tageslichts: Drei Kurzfilme über ein Naturphänomen

Im Mai sind in Kopenhagen die Träger des diesjährigen Daylight Award 2020
bekannt gegeben worden. Jetzt haben die Organisatoren drei Kurzfilme fertiggestellt, in denen sie die Preisträger und ihr Werk auf eindringliche Weise präsentieren.

Der finnische Architekt Juha Leiviskä, der amerikanische Architekturhistoriker und Fotograf Henry Plummer und der britische Neurobiologe Russell Foster erhielten im Mai 2020 den diesjährigen Daylight Award. Nun haben die Auslober des Wettbewerbs drei Kurzfilme fertiggestellt, die die Preisträger und ihr Werk auf eindrucksvolle Weise präsentieren.

„Vertical Daylight“ führt uns durch die Arbeit von Juha Leiviskä und zeigt die besondere Art, wie er Tageslicht in Gebäude integriert, die von seinem ausgeprägt persönlichen Stil gekennzeichnet sind. Vorgestellt werden einige seiner bemerkenswerten Bauten in Helsinki.

„The Vital Daylight“ wurde im Arbeitszimmer von Russell Foster in Oxford gefilmt. Anhand von Forschungsergebnissen erklärt Foster, wie das menschliche Auge unseren biologischen Tagesrhythmus dekodiert, indem es Rezeptoren nutzt, die vor 20 Jahren noch gänzlich unbekannt waren – eine Entdeckung mit weitreichenden Folgen.

„The Architecture of Natural Light“ ist die filmische Nacherzählung des gleichnamigen Buchs von Henry Plummer. Seine Fotografien von Meisterwerken der Architektur und seine Beobachtungen zur Rolle des Tageslichts in Gebäuden ergänzen sich dabei zu einem sehenswerten Streifzug durch die Architekturgeschichte.

Der Daylight Award wird seit 2016 im Zweijahresrhythmus an Personen vergeben, die sich in Forschung und Praxis um das Tageslicht in der Architektur verdient gemacht haben. Stifter des Preises sind der Villum Fonden, der Velux Fonden und die Velux Stiftung – drei Stiftungen, die alle im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Dachfensterhersteller oder der Familie seines Gründers stehen.

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