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Die Fassade als Wärmekollektor

Fassadenkonzept von Rieder

Mit »fibreC Bionics« hat Rieder ein neues Konzept für Fassaden entwickelt, die als Wärmekollektoren fungieren und so zum Beispiel eine Wärmepumpe für die Gebäudeheizung versorgen können. Basis des neuen Konzepts sind Kapillarrohrmatten, die in Fassadenelemente aus Massivbeton oder in die fibreC-Fassadenplatten aus Glasfaserbeton eingelegt werden. Letztere sind in Plattenmaßen bis
1,2 x 3,6 Meter lieferbar. Erstmals getestet wurde das Fassadenkonzept an einem Gebäude im österreichischen Maishofen, wobei dort nicht die Fassade selbst, sondern ein massiver Betonzaun mit 16 cm Stärke als Kollektor fungierte. Dabei erreichte die angeschlossene Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl von 5,6. Als saisonaler Wärmespeicher diente ein Eisspeicher. Grundsätzlich empfiehlt Rieder, für die Bionics-Fassaden möglichst dunkle Farbtöne zu wählen. Rieder schätzt, dass für die Komplettversorgung eines Einfamilienhauses (Heizlast 10 Watt) mit Heizwärme und Warmwasser eine Kollektorfläche von 50 bis 70 Quadratmetern in Kombination mit einem Eisspeicher erforderlich ist. Die genauen Werte variieren je nach Standortklima sowie Ausrichtung und Verschattung der Fassade.

Fassadenkonzept von Rieder
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2014

green 1/2014

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