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Die Stadt der Zukunft entwerfen


Mit nachhaltigen Stadvisionen für die Zukunft befasst sich der dritte „Advanced Architecture Contest“ des Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC). Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise sowie Stipendien für das Masterstudium des IAAC. Interessenten können noch bis zum 28. September ihre Entwürfe einreichen.
Barcelona , Institute for Advanced Architecture of Catalonia, The Self-Sufficient City, Advanced Architecture Contest, IAAC
Grafik: IAAC


Nahezu alles scheint möglich beim 3. Advanced Architecture Contest des in Barcelona ansässigen IAAC: Unter dem Motto „The Self-Sufficient City. Envisioning the habitat of the future“ können die Teilnehmer Zukunftsentwürfe und Visionen für jedes Gebäude und jede Stadt der Welt, in jedem Größenaßstab und mit jedem Zeithorizont innerhalb des 21. Jahrhunderts einreichen. „Wir leben in einer Zeit historischen Wandels, in der wir neue Leitlinien der Bewohnbarkeit für das 21. Jahrhundert definieren müssen“, sagte Lucas Cappelli, der Forschungsdirektor des IAAC und Koordinator des Wettbewerbs. Ihm zufolge soll der Advanced Architecture Contest das interdisziplinäre Nachdenken über nachhaltige Stadtentwicklung weltweit fördern. Hintergrund für die Themenwahl ist ein Jubiläum, das Barcelona, Sitz des IAAC, in diesem Jahr begeht: Vor genau 150 Jahren zeichnete Ildefons Cerdà seinen Stadterweiterungsplan für das „Eixample“, der in den folgenden Jahrzehnten ähnliche Stadtplanungen in vielen Ländern der Welt inspirierte.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Architekten und Studenten jeden Alters, einzeln oder in Gruppen beliebiger Größe. Die Teilnahme ist kostenlos. Eingereicht werden sollen je Tafeln im Format DIN A3, per Upload auf die Website des Wettbewerbs. Gefordert sind eine Projekterklärung in Englisch sowie Fotos und Grafiken, die das Konzept erläutern.

Barcelona , Institute for Advanced Architecture of Catalonia, The Self-Sufficient City, Advanced Architecture Contest, IAAC
Grafik: IAAC


Der Einsendeschluss zum Wettbewerb ist der 28. September 2009
. Eine international (und interdisziplinär) besetzte Jury wird danach drei Preisträger küren und mehrere Lobende Erwähnungen aussprechen. Die Preisträger erhalten je ein Stipendium des IAAC im Wert von je 12.500 Euro sowie Geld- und Sachpreise. Alle Projekte aus der engeren Wahl werden in einem Buch zum Wettbewerb veröffentlicht, das im Verlag Actar erscheint.

Zu den Juroren gehören unter anderem amtierende und frühere Bürgermeister (Jordi Hereu/Barelona, Jaime Lerner/Curitiba, Valentina Matvienko/St. Petersburg), Architekten (Aaron Betsky, Michel Rojkind, Bostjan Vuga), Direktoren internationaler Architekturschulen (Brett Steele/Architectural Association, Stan Allen/Princeton School of Architecture, Bob Somol/University of Illinois) sowie Experten aus den Gebieten der Ökologie, der Ingenieurswissenschaften und der Physik.

Der Advanced Architecture Contest findet 2009 zum dritten Mal nach 2005 und 2007 statt. Themen bisher waren „Self-Sufficient Housing“ (2005) und „The Self-Fab House“ (2007). Bereits die erste Ausgabe des Wettbewerbs zog über 2500 Teilnehmer aus 108 Ländern an. Die Buchpublikation zum Wettbewerb erschien 2007 im Verlag Actar.


zur Website des 3. Advanced Architecture Contest

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