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Die Tradition von morgen - Architektur in München seit 1980

Symposium und Ausstellung »Die Tradition von morgen" richten den Blick auf zukunftsfähige Beispiele moderner Architektur in München. Gezeigt und diskutiert werden soll deren Bedeutung für kommende räumliche, energetische und gesellschaftliche Fragen.

Ort: Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Max-Joseph-Platz 3, 80539 München
Symposium: 11. Mai 2012, 14 - 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: 11. Mai 2012, 19 Uhr
Ausstellung: 12. Mai - 24. Juni 2012

Herzog & de Meuron, Sammlung Goetz, 1992, Foto: Gerrit Engel

München ist berühmt und wird von den Touristen geliebt für seine außergewöhnliche Architekturkulisse. Eine große pittoreske Vielfalt, eine bereits im Barock entwickelte münchnerische Baustilvariante und bürgerliche Repräsentationsbauten verhalfen der Stadt zu seinem Mythos als schönstes Touristenziel in Deutschland. Bauwerkliche Experimente konnten dagegen lange Zeit nur vereinzelt stattfinden, moderne Bauten wurden lange Zeit nur außerhalb der Altstadt geduldet.

Eine Ausstellung mit dem Titel „Die Tradition von Morgen. Architektur in München seit 1980“ begibt sich nun auf die Spuren der Spät- und Nachmoderne in München. Der Architekt Uwe Kiessler erstellte dafür eine Auswahl von 40 Bauten, die von dem Berliner Architekturfotografen Gerrit Engel eigens für dieses Projekt neu fotografiert wurden.

Robert Vorhoelzer, Post am Goetheplatz, 1932, Foto: Gerrit Engel
Hans Maurer, Erdfunkstelle, 1963-81, Foto: Gerrit Engel
Hild und K Architekten, Bauzentrum München Riem, 2004, Foto: Gerrit Engel
Valentien + Valentien, Platz der Menschenrechte München Riem, 2005, Foto: Gerrit Engel

Die aktuelle Ausstellung knüpft thematisch an die Ausstellung „Die andere Tradition, Architektur in München von 1800 bis heute“ an, die vor genau 30 Jahren von Otl Aicher und Wend Fischer konzipiert wurde. Im Rahmen des Symposiums analysieren Architektur-Experten aus Forschung, Wirtschaft und Journalismus zukunftsfähige Beispiele moderner Architektur in München. Ziel des Gesamtprojekts ist die Wiederbelebung der Debatte um die moderne Architektur als Grundlage für räumliche, energetische und soziale Aspekte zukünftiger Traditionen im Stadtbild.

Symposium und Ausstellung entstanden in Zusammenarbeit der Technischen Universität München, Lehrstuhl für integriertes Bauen, Prof. Dietrich Fink mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Mit Beiträgen von:

Prof. Dr. Jürgen Habermas
Dr. Gottfried Knapp (Süddeutsche Zeitung) 
Dr. Niklas Maak (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk (Stadtbaurätin Landeshauptstadt München)
Dr. Kurt Mühlhäuser (Geschäftsführer Stadtwerke München)
Prof. Dr. Winfried Nerdinger (Direktor Architekturmuseum der TU München)
Prof. Donata Valentien (Direktorin Sektion Baukunst Akademie der Künste Berlin)
Dr. Michael Weinhold (Siemens AG Leiter Technik und Innovation)
Prof. Dietrich Fink (TUM Lehrstuhl für Integriertes Bauen)

Begleitende Publikation zur der Ausstellung:

"Die Tradition von Morgen. Architektur in München seit 1980"
Ausgewählt von Uwe Kiessler mit Fotografien von Gerrit Engel und Texten von Dietrich Fink, Winfried Nerdinger, Gottfried Knapp, Niklas Maak, Jürgen Habermas u.a.
Hrsg. Technische Universität München und Bayerische Akademie der Schönen Künste. Schirmer Mosel, München, 2012, 176 Seiten, 41 Farbtafeln, 71 Abbildungen, 36 Euro

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