You are using an outdated browser. Please upgrade your browser to improve your experience.

print article Artikel drucken

Doppelnutzen für Bar am Frankfurter Flughafen

»The Squaire« am Frankfurter Flughafen

Der Frankfurter Flughafen verfügt seit Kurzem über ein neues Highlight: »The Squaire« heißt der weithin sichtbare Ge­bäudekomplex, in dem sich die Bereiche Büro, Hotel und Einkaufserlebnis zur sog. »New Work City« vereinen. Auf 86 Säulen über dem ICE-Bahnhof des Flughafens gegründet, misst die Glas-Stahl-Konstruktion 660 m Länge, 65 m Breite und hat 14000 m2 Nutzfläche. Die Planung stammt vom Büro JSK Architekten, Frankfurt. Die Bauherren, die IVG Immobilien AG und die Fraport AG, sprechen von einer »innovativen Arbeits- und Lebenswelt der Zukunft«.

Hier begegnen sich täglich bis zu 10000 Menschen. Sie treffen nicht nur auf Restaurants, Kaffeebars, Konferenzbereiche und Geschäfte der »normalen« Art, sondern im westlichen Atrium auf Ebene Fünf auch auf die futuristisch gestaltete »360° Bar«. In ihrem Grundriss ein Spiegelbild des gesamten Bauwerks, verbindet sie zwei Nutzungen, die normalerweise getrennt geplant und realisiert werden: tags trifft man hier auf ein Bistro, das Frühstück, Lunch und Abendessen bereithält, nachts verwandelt sich der Ort zu einer Bar »der besonderen Art«. Möglich macht diesen originären Doppelnutzen vor allem ein ca. 21 m langer Solitär aus DuPont’s Corian im Farbton »Glacier Ice«. Das vielseitige Material sorgt dafür, dass der funktionale Doppelaspekt von Bistro und Bar unsichtbar bleibt und nichts von der faszinierenden Formensprache der Installation ablenkt. »Wir mussten bei der Planung einen Weg finden, diesen beiden sehr unterschiedlichen Nutzungsbereichen gerecht zu werden«, erklärt Jens Feuerbach, Geschäftsführer des Betreibers Threesixty Gastronomie GmbH. »Dies gelang uns vor allem durch das Lichtkonzept. Während der Barkorpus als Konstante immer weiß hinterleuchtet ist, sind die im Umfeld der Bar angesiedelten LED’s farbig steuerbar und erzeugen so immer wieder neue Stimmungen. Dadurch entsteht kein statisches Erscheinungsbild, die Bar kann sich immer wieder neu erfinden.« Das aufwendige Konzept wurde von der Gecco Scene Construction Company umgesetzt. Basis ist eine 21 m lange Unterkonstruktion, die an Stahlhohlprofilen befestigt wurde. An der Konstruktion sind vier mit LED-Streifen durchleuchtete Corian-Paneele verbaut. Die einzelnen Elemente wurden aufgrund ihrer Größe vor Ort zusammengefügt, verklebt und geschliffen, sodass sie wie aus einem Guss wirken. Weitere Informationen: DuPont de Nemours Deutschland GmbH

DuPont’s Corian im Farbton »Glacier Ice«
Aktuelles Heft
DETAIL 11/2018
DETAIL 11/2018, Licht und Raum

Licht und Raum

Zum Heft
Shop-Empfehlung
Anzeige

ARCHITEKTUR & DESIGN

Detail Newsletter

Wir informieren Sie regelmäßig über internationale Projekte, Neuigkeiten zu Architektur - und Designthemen, Research und aktuellen Veranstaltungen in unserem Newsletter.