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Elektronische Zutrittskontrolle in historischem Rathaus

Die Ansprüche, die sich aus den differenzierten Nutzungsprofilen ­ergaben, waren mit herkömmlichen mechanischen Schließanlagen kaum zu bewältigen. Verwaltungsmitarbeiter diverser Abteilungen benötigten zu verschiedenen Zeiten Zutritt zu ihren Dienst- und Amtszimmern, sowie bestimmten Funktions- und Besprechungsräumen. Das Nachbarhaus, die sogenannte »Alte Waage«, erforderte ein noch größeres Maß an Flexibilität, denn neben Stadtarchiv und Sitzungssaal befanden sich dort auch Veranstaltungsräume. Darüber ­hinaus galt es, zusätzlich das »Haus des Gastes« mit Tourist-Info, Trauzimmer und Stadtmuseum in konzeptionelle Überlegungen einzubinden.

Mit der Installation der elektronischen Zutrittskontrolle »isis M300« konnte FSB die
Sicherheit im Rathaus wieder herstellen. Jeder elektronische Schlüssel dient als Identmedium an allen Türen. Das System folgt ­einem einfachen Prinzip: Der Türenbeschlag ist intelligent, der Schlüssel ist dumm. Dadurch, dass eine passive Transponder-Technologie Berechtigungen von dem Beschlag an der Tür abgegleicht, ist es nun einfach, Zutrittsrechte selbst auf differenzierte Raumnutzungskonzepte abzustimmen. Dabei ist es aufgrund der Funktionsweise nicht notwendig, auf bereits ausge­gebene Schlüssel zuzugreifen, um dem jeweiligen Träger bestimmte Zutrittsrechte einzuräumen oder vorzuenthalten. Jede Tür im System lässt sich einfach und flexibel administrieren, sowohl bei der Einrichtung als auch im laufenden Betrieb. Auf diese Weise wird ausgeschlossen, dass sich Berechtigungen und Verbote durch eine pauschale Vergabe von Zutrittsrechten überschneiden. Ein Plus für die Anwender ist außerdem die einfach strukturierte Software, die sich intuitiv erlernen und bedienen lässt.

Im Rathaus Brakel sind Zutrittsberechtigungen nun darauf abgestimmt, welche Räume einzelne Bereichsleiter zu welcher Zeit für ihre Abteilung benötigen, wobei auch die Funktion der Zimmer Berücksichtigung findet. Insgesamt wurden 65 Türen mit »isis«-Beschlägen ausgestattet, darunter historische Türen, moderne Glastüren sowie Brandschutztüren. Für die Eingänge wurde die elektronische Zutrittskontrolle im Außenbeschlag mit einem selbstverriegelnden Panikschloss kombiniert. Dessen Schließriegel ist mit einer Arretierungsfunktion versehen, mit der die Selbstverriegelungsfunktion tagsüber blockiert werden kann – die Tür steht also immer offen und ist außerhalb der Dienstzeiten über das Panikschloss am Außenbeschlag effektiv verriegelt. Weitere Informationen: Franz Schneider Brakel GmbH & Co. KG, Brakel

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2015
Umnutzung, Ergänzung, Sanierung

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