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Enormes Einsparpotenzial

Aufzugsanlagen von D+H bei ADAC-Zentrale in München
Foto: ADAC

Mit seinem 87 m hohen Büroturm und den farbigen Fassadenelementen setzt Europas größter Automobilclub nicht nur architektonisch Zeichen. Das vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton konzipierte Gebäude im Münchner Westen ist auch ein Beispiel für Energieeffizienz. So erspart allein die in den Aufzugschächten eingesetzte LSC Lift Smoke Control-Technologie jährlich ca. 540 000 kWh Heizenergie und damit über 35 000 Euro Energiekosten.

Möglich wird diese nachhaltige Betriebskostensenkung durch eine im Prinzip ganz einfache Idee: Anstelle der herkömmlichen Permanentöffnungen sind die sieben Aufzugschächte der ADAC-Zentrale mit motorisch steuerbaren Rauchabzugsklappen versehen, die nur im Brandfall geöffnet werden. Damit entfällt der mit dauernd geöffneten Schachtklappen verbundene laufende Wärmeverlust. Denn mit LSC überwacht eine notstromversorgte RWA-Zentrale mit integriertem Rauchansaugsystem permanent den Aufzugschacht. Im Brandfall wird sofort Alarm ausgelöst und die elektrisch betriebenen Rauchabzugsöffnungen (Motorbetrieben) im Schachtkopf öffnen sich, damit der Brandrauch sowie die toxischen Gase schnellstmöglich und ungehindert entweichen können. Im Normalfall ist die Gebäudehülle jedoch geschlossen und vor überflüssigen Wärmeverlusten ausreichend
geschützt.

Verbunden sind der fünfstöckige Sockelbau des neuen Münchner Architekturhighlights und der 18-geschossige Büroturm durch fünfzehn Aufzugsanlagen in 7 Schächten. Zwei davon sind über 100 m hoch. Da die D+H Mechatronic AG die LSC-Anlagen stets betriebsfertig vormontiert und geprüft anliefert, war auch für eine wirtschaftliche und schnelle Montage gesorgt.

www.dh-partner.com

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 6/2012

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