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Eröffnung der Römerthermen Zülpich

Am 29. August 2008 öffnet in Zülpich das neue Museum der Badekultur seine Pforten. Der von Architekt Markus Ernst entworfene und umgesetzte Neubau beherbergt eine Ausstellung, die sich mit der Geschichte der Badekultur von der Römerzeit bis heute beschäftigt.

Zentrum des Gebäudes sind die römischen Thermen. Rund um die Fundstätte entstand der Neubau, der die antike Anlage einbindet und gleichzeitig Raum für ein Museum zur Kulturgeschichte des Badens schafft.

Der Entwurf berücksichtigt die benachbarten Gebäude und umliegenden Platzflächen. Auf dem schwierigen Areal am Zülpicher Mühlenberg gelang es Ernst, die unterschiedlichen Geländeniveaus zu verbinden und den Neubau in das historische Umfeld einzufügen.

Die Architektur des neuen Museums orientiert sich teilweise am Grundriss der römischen Thermenanlage. Die lang gestreckten neuen Baukörper sind mit flachformatigen Ziegeln verkleidet, die in Form und Farbe an römische Bauten erinnern. Ebenfalls nach dem Vorbild der Römer, die Energie effizient zu nutzen wussten, wird die Temperatur im Museum mit einer hochmodernen Geothermie-Anlage geregelt.

Die kleine Stadt vor den Toren Kölns will sich mit dem ambitionierten Projekt nicht nur einen kulturellen Identifikationspunkt schaffen, sondern auch einen Anziehungspunkt für die Interessierten der Region bilden.

Am 30. und 31. August 2008 steht das Museum im Zentrum des Bürgerfestes der EuRegionale 2008 in Zülpich.

Grundriss Ebene 1, (c) Ernst Architekten BDA, Zülpich
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