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Erweiterung einer Villa in Gauting

Die 1890 errichtete Villa liegt im Ortskern von Gauting auf einem parkartigen Hanggrundstück. Die originale Bausubstanz des denkmalgeschützten Hauses war trotz mehrfacher Umbauten großteils erhalten, allerdings in schlechtem Zustand. Im Zuge der sorgfältigen Sanierung wurde der ursprüngliche Charakter wiederhergestellt, die neuen baulichen Elemente sind zurückhaltend gestaltet.

Architekten: Unterlandstättner Architekten, München

Anstelle der baufälligen Stützwand wurde im Gartengeschoss ein neuer Anbau errichtet: hier bot sich die Möglichkeit, das Erdreich zwischen neuer Stützmauer und bestehender Kellerwand abzutragen und das so gewonnene Volumen als Raum für ein Gästeappartement zu nutzen. Um die Außenwirkung der historischen Villa nicht zu beeinträchtigen, gestalteten die Architekten die neue Mauer, die zugleich die Fassade des Anbaus ist, als »Felswand«: eine 23 cm starke Sichtbetonwand mit gespitzter, grobkörniger Oberfläche. Drei höhlenartige Einschnitte mit raumhoher Verglasung belichten die 120 m2 große Wohnfläche des Anbaus, das Wechselspiel von Innen und Außen verleiht dem langgestreckten Appartement räumliche Vielfalt.

Ansicht
gespitzte Wand
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 5/2011

Sanierung, Umnutzung, Ergänzung

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