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Finanzspritze für den Linzer Science Park

Science Park, Linz, Caramel Architekten, Johannes Kepler Universität in Linz, Hochschulneubau
Foto: Johannes Kepler Universität Linz

Die Johannes Kepler Universität wird derzeit um den Science Park erweitert.
In 4 Bauabschnitten will die Linzer Uni Platz für die neuen Institute aus den Bereichen der Mechatronik und der Kunststofftechnik schaffen. Der Spatenstich für den Ausbau erfolgte bereits im Mai 2007 und die Fertigstellung war bislang für 2013 angesetzt, doch das wird sich nun ändern.

 

Bislang waren faktisch nur die beiden ersten Bauabschnitte finanziert. Vier Bauabschnitte sind jedoch insgesamt geplant. Mit 40 Millionen Euro Zuschuss aus dem Konjukturpaket II gehen die Arbeiten für die gesamte Fertigstellung des Science Parks schneller voran und können vorraussichtlich bereits 2012 beendet sein.

In das erste fertig gestellte Gebäude wird im Sommer das Mechatronikinstitut einziehen, dass derzeit noch auf dem Gelände der voestalpine untergebracht ist. Die futuristische Architektur dieses ersten Baus stammt von Caramel Architekten zt GmbH aus Wien. Es ist perfekt auf die Bedürfnisse der Universität zugeschnitten. Im Jahr 2005 konnte sich das Architektenteam gegen 40 eingereichte Projekte im Wettbewerb behaupten.

Bei der Entscheidung der Jury waren nicht nur die Funktionalität des Mechatronikgebäudes mit einer Bruttogeschoßfläche von etwa 36.000 Quadratmetern von großer Bedeutung, sondern auch die ökologischen und städtebaulichen Aspekte auf dem zu bebauenden Gesamtareal von etwa 60.000 Quadratmetern.

Der Ausbau hat mehrere Gründe: Das Mechatronikinstitut ist derzeit übergangsweise auf dem hoch gesicherten Gelände der voestalpine untergebracht. Aufgrund der anstehenden Sanierungsmaßnahmen muss das Institut dort jedoch weichen. Im neuen Science Park werden außer dem Mechatronikinstitut auch die neuen Institute für die Kunststofftechniker in die weiteren Gebäude einziehen, für die es bsilang keine Räume gab.

 

Mit diesem Projekt werden insgesamt 100 Millionen Euro investiert und 1000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Johannes Kepler Universität in Linz wird zudem international konkurrenzfähig.

Fakten
Bruttogeschossfläche der Bauteile1-4 ohne TG: ca. 51.045 m²
Spatenstich am 11.05.2007
Bauteil 4 / Fertigstellung voraussichtlich 3. Quartal 2013
Bauherr: BIG-Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Nutzer: Johannes Kepler Universität Linz
Generalplaner: Caramel Architekten zt GmbH Wien
Anbindung zur Universität – Unterführung

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