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Flexible Zutrittskontrolle

Flexible Zutrittskontrolle

Eine neue Dimension von Arbeit und Leben erwartet alle, die »The Squaire« am Frankfurter Flughafen betreten. Auf einer Länge von 660 m erhebt sich das Gebäude über dem ICE-Fernbahnhof. Neben den Reisenden bewegen sich hier täglich bis zu 7000 Arbeitnehmer. »blueChip« von der Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG steuert die Zutrittskontrolle und gewährleistet maximale Flexibilität in der Organisation.

Das Gemeinschaftsprojekt der IVG Immobilien AG und der Fraport AG, entworfen von JSK International Architekten, liegt an dem am besten erreichbaren Standort Europas. Auf rund 140?000 m2 Nutzfläche finden sich Büros, zwei Hilton-Hotels, ein Business- und Conference-Center sowie eine auf den Arbeitsalltag abgestimmte Infrastruktur aus Gastronomie, Geschäften, Ärzten, Fitness-Angeboten, Kita und Services von Friseur bis Reinigung. Die Ankermieter Hilton und KPMG, das Conference-Center plug and work sowie die von der IVG verwalteten Räume und Einrichtungen steuern mithilfe von blueChip ihren Zutritt jeweils unabhängig voneinander. Eine Zusammenführung wäre dank der intelligenten Technologie von blueChip aber jederzeit möglich. Die Möglichkeiten, den Zutritt zu gestalten, sind vielfältig. So sind im The Squaire neben mehr als 6000 elektronischen Türzylindern auch fast 60 intelligente Türgarnituren, zehn Offline-Leser und sechs Online-Aufbuchleser »timeLine AccessPoints« installiert. Die elektronischen Zylinder öffnen den Großteil der Türen. Sie werden ähnlich bedient wie ein mechanischer Zylinder: der Schlüssel wird eingeführt und gedreht. Türen, die
extrem häufig frequentiert werden oder sehr schwer sind – etwa Brandschutztüren –, werden über einen Offline-Leser geöffnet. Dazu hält der Benutzer seinen blueChip-Schlüssel lediglich vor das an der Wand angebrachte Lesegerät. Im Conference-Center plug and work öffnen die Mieter und Vermieter der Büro- und Konferenzräume die Türen über die intelligenten Türgarnituren EZK, eine Gemeinschaftsentwicklung von Winkhaus und FSB. Ihre leistungsstarken, elektronisch gesteuerten Leseeinheiten, verbunden mit mechatronischen Kupplungselementen, sind auf engstem Raum und nach außen kaum sichtbar in den Rosetten verborgen. Berührungslos erkennen sie den berechtigten blueChip-Schlüssel bereits, wenn er sich ihnen nähert.

Weit umfassender sind die Aufgaben der »timeLine AccessPoints«, von denen auch einer am Empfang des Conference-Centers steht. Sie arbeiten als elektronische Portiers. Beim Betreten des Bereichs stecken die Nutzer ihren blueChip-Schlüssel in den Online-Aufbuchleser, der die Zutrittsberechtigungen prüft. Wird ein berechtigter Schlüssel erkannt, öffnet sich die Tür innerhalb von Millisekunden. Im Hintergrund übernehmen die timeLine AccessPoints noch zusätzliche Aufgaben, welche der komfortablen Verwaltung der blueChip-Schließanlage dienen. Die Technologie hat außerdem den Vorteil, dass ein Schlüssel – beispielsweise im Falle eines Schlüsselverlusts – nach einer Sperrung am zentralen Rechner maximal noch für das entsprechende Zeitintervall an den Innentüren schließberechtigt ist. Selbst beim Verlust eines an allen Türen berechtigten Schlüssels entfällt somit der Aufwand, diesen an den Türen manuell durch Ablaufen zu sperren. Die Steuerung der elektronischen Schließanlagen sowie die Verwaltung der Schlüssel erfolgt in den zentralen Computern der vier Bereiche.

www.winkhaus.de

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 9/2013

Konzept Bahnhöfe und Haltestellen

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