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Flugplatz oder Museum?

Das Dornier Museum in Friedrichshafen ist alles andere als museal. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Hangar, eine Stahlkonstruktion mit 112 x 54 m Seitenlänge und 12 m Höhe, in dem historisch wichtige Fluggeräte des Luftfahrtpioniers Claude Dornier als Original oder detailtreue Rekonstruktion ausgestellt werden: Flugzeuge, Senkrechtstarter, Drohnen, Satelitten, und Raketen. Einige davon sind noch flugfähig und so scheint es als müsse man nur die gläsernen Tore der Stirnseiten der Halle auffahren und könnte über eine Piste, die aus dem Hangar direkt auf die Startbahn des Friedrichshafner Flughafens führt, losfliegen. Das Gebäude ist außen und innen in technischem Weiß gehalten, die transluzenten Kunsstoffpaneele der Fassade errinnern an den Leichtbau der Luftfahrtindustrie und sorgen für eine helles ausgeglichenes Licht. Nur die Museumsbox, die auf Stützen aufgeständert in den Hangar eingestellt ist, ist zum Darkroom abgedunkelt. Hier wird in Vitrinen und auf Bildschirmen die Firmengeschichte von Dornier vom Holzpropeller zur Raumfahrttechnik inszeniert. Das Highlight sind dabei aber weniger ein Ausschnitt des Spaceshuttle, sondern die historischen Aufnahmen des weltbekannten Großflugbootes DoX.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2009

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