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Gebäudeensemble im Westteil des Messegeländes eröffnet

100 Jahre nach Eröffnung der Festhalle, dem ältesten Gebäude auf dem Frankfurter Messegelände, wurde gestern in einem Festakt der Neubau von Portalhaus und Messehalle 11 nach Plänen des Berliner Architekturbüros Hascher und Jehle eröffnet. Nach ein
Foto: Messe Frankfurt GmbH / Valentin

100 Jahre nach Eröffnung der Festhalle, dem ältesten Gebäude auf dem Frankfurter Messegelände, wurde am 30. Juli 2009 in einem Festakt der Neubau von Portalhaus und Messehalle 11 - nach Plänen des Berliner Architekturbüros Hascher und Jehle - eröffnet. Nach einer Bauzeit von 24 Monaten wurde das bislang größte Bauprojekt der Messe Frankfurt pünktlich abgeschlossen.

Mit großen Glasfronten im Osten und Westen bildet das Portalhaus als weithin sichtbares Eingangsgebäude den Empfang für die von Westen kommenden Besucher der Messe Frankfurt. Daran angegliedert ist die neue Messehalle 11. Das Gebäudeensemble besitzt eine Bruttogeschossfläche von rund 78.000 Quadratmeter, wovon 23.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind. Damit ist die 30 Meter hohe, zweigeschossige Messehalle eine der größten Hallen des Geländes. Und mit ihrem markanten Flugdach - einer Holzkonstruktion mit einer Spannweite von 80 Metern - ist sie sicherlich auch eine der schönsten.

Der Berliner Architekturkritiker Ulf Meyer jedenfalls lobte die Planung der Architekten Hascher und Jehle aus Anlass der Eröffnung als architektonisch vorbildlich. Viele Immobilien dieser Art auf der Welt wirkten wie eine Wagenburg und nicht so freundlich wie Neubau. Das bisher wohl bekannteste Gebäude der Architekten, die sich 2006 in einem Bieterverfahren gegen acht weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, ist das mehrfach ausgezeichnete Kunstmuseum Stuttgart ist. In Frankfurt setzen sie mit der Höhendominanz und architektonischen Torsituation des Portalsbaus auf eine klare Fernwirkung. Die Orientierung für die ankommenden Messebesucher wird durch Blickbeziehungen zu Punkten wie Messeturm und „fliegenden Dach“ von Halle 11 erleichtert.

Der Vorsitzende der Messegeschäftsführung, Michael von Zitzewitz findet, die rund 170 Millionen Euro teure Investition sei gut angelegt, denn so habe die Messe „auch im Westen eine Schokoladenseite“. Erst die Erweiterungsgebäude ermöglichen es, zwei Veranstaltungen parallel im Ost- und Westteil des Geländes durchzuführen.
Mit der Eröffnung der beiden neuen Gebäude wird auch der Rundgang des mobilen Laufbandsystems „Via Mobile“ geschlossen. Das überdachte Besucher-Transportsystem verbindet alle Hallen der Messe wetterfest und unabhängig vom Auf- und Abbauverkehr im Gelände miteinander.

Foto: Messe Frankfurt GmbH / Valentin
Foto: Messe Frankfurt GmbH / Valentin
Foto: Messe Frankfurt GmbH / Valentin
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