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Karl-Marx-Hof Wien, historisch und heute, Essay: Wohnungsbau in Wien

Geförderter Wohnungsbau: Eine Tradition in Wien

Der Wohnkomplex im 19. Bezirk entstand von 1927–1930 und wurde nach den Plänen des Stadtbaumeisters Karl Ehn errichtet. Neben 1382 Wohnungen wurden auch zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen geschaffen, darunter Kindergärten und Bibliotheken, ein Postamt und eine Zahnklinik. Da die Wohnungen keine Bad hatten, das damals noch nicht zum Standard zählte, wurden im Karl-Marx-Hof auch zwei Badeanstalten mit 20 Wannen und 30 Duschen gebaut.

Heute sind etwa 43% aller Wohnungen in Wien dauerhaft sozial gebunden, und ein Viertel des gesamten Wohnungsbestands gehört der Stadt. Die kommunalen Wohnanlagen – die sogenannten »Gemeindebauten« – werden von der Hausverwaltung »Wiener Wohnen« organisiert. Das Unternehmen der Stadt hat 220.000 Wohnungen, 500.000 Bewohner und 1.300 Kinderspielplätze in seiner Obhut. Es ist die größte kommunale Hausverwaltung Europas.

Mit großen Entwicklungsgebieten wie der Seestadt Aspern oder dem innerstädtischen Sonnwendviertel blickt die Stadt in die Zukunft. Sie schafft verdichteten Wohnraum wie keine andere Stadt in Europa. Was davon zu halten ist erläutert Dietmar Steiner in seinem Essay in der April-Ausgabe. 

Mehr Informationen zum Wohnungsbau in Wien finden Sie hier.

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Eine ausführliche Print-Dokumentation zum Thema »Kostengünstiger Wohnungsbau« finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 4/2018.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2018
DETAIL 4/2018, Kostengünstiger Wohnungsbau

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